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SOL OBSCURA: RISING 


VÖ: 06.06.2014
Völlig aus dem Nichts überrumpelt dieses US-Trio mit einem Debüt, auf das mancher sehnsüchtig gewartet haben muss, ohne sich dessen bewusst gewesen zu sein. Warum? Na, weil SOL OBSCURA das Flair schöner Seltenheiten wie DEATH & TAXES oder MAS OPTICA vermitteln und doch nicht genauso wie diese klingen. Wem diese Namen schleierhaft vorkommen, der darf auch die ewigen RUSH (höre das bissige, treibend eingängige Doppel aus Being Nowhere" und "Isle Of Reil") sowie FAITH NO MORE heranziehen, die speziell im ruhigen "Shadows In The Smoke" und während "What Gives?" (man meint fast, es mit einem Doppelgänger von Mike Patton zu tun zu haben) anklingen. Aber da ist so viel mehr Unberechenbarkeit im Spiel, sei es hinsichtlich des harmonisierten Gesang ("Shadows In The Smoke"), der überdurchschnittlich verspielten Schlagzeug-Kapriolen oder bunten Kompostionsweise von SOL OBSCURA, ob sie es wavig angehen lassen wie mit "Her Form" sowie dem von Synthesizern geprägten "The March" oder proggig episch wie im Glanzlicht "Arise" und den quirligen "We March"-Teilen. Ziehen wir fantasievoll intelligente Texte und einen Gänsehaut-Song wie "Soul" hinzu, ist die Untergrund-Sensation perfekt.
FAZIT: Aufgrund latenten Zu-Spät-Hörens eines der Alben 2014, die schon 2013 herausgekommen sind. Labels, signen sie jetzt, und zwar SOL OBSCURA!
M. Schiffmann/Musikreviews.de - 13/15 Punkten

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Das Trio Sol Obscura ist in Kalifornien beheimatet und mag offenbar schrägen Humor. Auf dem Cover des Debütwerkes “Rising” sieht man eine sonnendurchflutete Wüste und das bei einer Gruppe, die (aus dem Lateinischen) übersetzt, „verdeckte Sonne“ heißt. „Formed from the ashes of our fore-bearers…we come from the dust“, meinen die Musiker, die ihre Nachnamen nicht nennen möchten, dafür aber angeben, vorher bei verschiedenen Projekten gespielt zu haben und nun andeuten, mit Sol Obscura endlich am Ziel angekommen zu sein. Da wird scheinbar augenzwinkernd eine Neugeburt von einer Formation inszeniert, die ihre zahlreichen Einflüsse zu einer eigenartigen Musik verarbeitet.
Zu den für Sol Obscura wichtigen Inspirationen zählen Mastodon, Alice in Chains, Queens of the Stone Age, Tool, Animals as Leaders, Radiohead, Mr.Bungle, Faith No More, Tomahawk, die alten Metallica, A Perfect Circle, Soundgarden, Dillinger Escape Plan, Intronaut und Gojira. Wie meistens bei der genannten Inspirationen der Fall, auch hier wird man bei weitem nicht alle diese Namen heraushören können.
Falls man aus diesen Namen eine Gratwanderung zwischen verschiedenen Schattierungen des Hard Rock, des Heavy Metal und des Progmetal sowie der progressiven Musik im Allgemeinen ableiten möchte, so beginnt man dem Phänomen Sol Obscura wahrscheinlich etwas näher zu kommen. Bei denen treffen tatsächlich Elemente von Sludge, Bluesrock, Hardcore Metal, Mathrock, Progmetal (sowohl der Dream Theater-, als auch der Tool-Schule), Grunge und Postrock aufeinander.
In den Gesangsharmonien höre ich immer wieder Alice in Chains, gelegentlich auch Faith No More heraus. Auf der rhythmischen Ebene wird es mal funkig, dann wieder verwinkelt wie bei Mastodon, oder bei Tool. Stellenweise setzt der sehr vielseitig agierende Schlagzeuger Doublebass-Drumming ein, an anderer Stelle darf er den elektronischen Rhythmen Platz machen.
In Teilen von „Shadows in the Smoke“ sorgen unverzerrte Gitarren für ein Klangbild, das von allen mir bekannten Klangbildern wohl am nächsten dem sog. Postrock stehen dürfte. Die melancholische Ausrichtung von „That man“, an dessen Anfang exponierte Bassgitarre und die wohl mit Hilfe der Samplingtechnik erzeugten Perkussionsklänge stehen, zeigt die Vielseitigkeit des Trios. Ebenso wie die elektronisch-rhythmischen Soundscapes von „The March“. Sol Obscura lieben Kontraste zwischen sanft und hart, deswegen werden sie wahrscheinlich die zahlreichen Übergänge zwischen Hardrock/Metal und den verspielt-zerbrechlichen Teilen in ihren Stücken untergebracht haben.
Mir scheint, dass Sol Obscura sich allen Stilbeschreibungen wiedersetzen möchten, indem sie eine recht schwer definierbare Musik mit beachtlichem Proganteil und beeindruckenden technischen Fähigkeiten kreieren. Auch die Fähigkeiten aufeinander zu hören und jedem Instrument seinen gleichberechtigten Freiraum zu lassen haben sie schon sehr weit entwickelt.
Wer auf neuartigen Progmetal in der Art von Mastodon und Intronaut steht, der wird hier schon mal bestens bedient. Allerdings spielen leisere Töne in vielen Sol Obscura-Stücken auch eine wichtige Rolle.
Siggy Zielinski/BBS - 12/15 Punkten

Format: CD | BestellNr.:17945 | Preis: € 9,99  



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