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MORE OF KING OF AGOGIK:

KING OF AGOGIK: Morning Star
ab sofort lieferbar
"Wahnsinn! Alle paar Jahre haut Profimusiker Hans Jörg Schmitz aus Andernach unter dem Bandnamen King Of Agogik eine gutklassige instrumentale Prog Scheibe heraus! Mit vielen befreundeten Musikern aus nah und fern erfüllt sich Schmitz als Komponist und Produzent wieder einen neuen Traum: 2017 heißt das Teil im schicken Digipack mit prallem Booklet "Morning Star" und ist mal wieder superlang ausgefallen. Melodischer, nicht zu verfrickelter Prog der auch mal zum Träumen einlädt und eher rockig ist, das ist die Marschrichtung, klasse.
12 von 15 Punkten / Thortsen Dietrich / My Revelations
Format: CD | BestellNr.: 23466
Preis: € 15,99

KING OF AGOGIK: EXLEX BEATS 


VÖ: 2014
Irgendwie liebe ich es immer wieder, wenn sich der progressive Rock nicht jedes Mal neu zu erfinden versucht und einige vor Erhabenheit strotzende Musiker nichts Anderes mehr hinbekommen, als sich total ernst zu nehmen, ganz ähnlich wie manchmal auch ihre Fans. Um wie viel schöner ist es da doch, wenn ein Schlagzeug spielender Progmusiker mit Sinn für Humor ein Album veröffentlicht, das jede Menge offensichtliche Zitate von der Klassik bis zum Prog und auch so einige Pop-Ideen aufgreift und diese in ein eigenständiges Kunstwerk verwandelt. So als orientiere sich die Musik an einem Bild von Hieronymus Bosch, bei dem der Betrachter ganz genau hinschauen muss, um all die kleinen, so wundervoll versteckten Details zu erkennen. Ganz ähnlich fühle ich mich beim Hören des neusten Albums unseres King Of Agogik, Hans Jörg Schmitz, der als „musikalischer Kleinkrimineller“ jede Menge Takte und Rhythmen ganz großer und kleinerer Musik-Helden auf seinem 2014er Album „Exlex Beats“ versteckt und dieses musikalische „Verbrechen“ auch gleich im Albumtitel zum Ausdruck bringt, vorausgesetzt der Hörer ist des Lateinischen und Englischen mächtig: „Gesetzlose Rhythmen“. Ein Album, das mit King Crimson beginnt und den Beatles endet, ist natürlich schon dieser eigenartigen Kombination wegen recht fragwürdig. Besonders dann, wenn sich ein stümpernder Plagiatist daran vergreifen würde - nur genau diese Fragwürdigkeit gibt es beim königlichen Agogiker nicht, da er jeden eigenen und nachgespielten Ton auf dermaßen gekonnte Art und Weise miteinander verbindet, dass bereits nach dem ersten kompletten Hören von „Exlex Beats“ sich Neugier und Begeisterung breit machen. Neugier wegen des musikalischen „Ratespiels“ (Wonach klingt denn das schon wieder?) und Begeisterung wegen des Gesamtkunstwerks (Ist das etwa ein Konzept-Album?), welches trotz der 88 „Diebstähle“ wie aus einem progressiven Guss klingt. Großen Anteil haben daran natürlich auch die namhaften Gastmusiker, wobei besonders Steve Unruh mit seinen vielfältigen Violine- und Klarinetten-Einsätzen und Dago Willms, der an akustischen und elektrischen Gitarren eine hervorragende Arbeit leistet, hervorstechen. Auch wage ich zu behaupten, dass alle beinharten Fans von Jethro Tulls „Thick As A Brick“ an diesem Album einfach schon wegen des 22minütigen „Thin As A Skin“ nicht vorbeikommen. Eine dermaßen intensive Neuinterpretation dieses Ausnahme-Klassikers ist nicht nur beeindruckend, sondern aus meiner Sicht auch deutlich überzeugender als Ian Andersons zweiter und dritter Anlauf bei der TAAB-Fortsetzung. Am Ende präsentiert uns der King Of Agogik mit seinem 2014er Werk ein progressives Angebot, an dem sich wohl mal wieder die Geister scheiden werden. Aber sind es nicht immer die Geister, die wir riefen, die am interessantesten und spannendsten sind, besonders wenn sich hinter ihnen so viel kriminelle musikalische Energie versteckt!? Ein typisch königliches Album, weil es mal wieder den Agogik-Begriff (= Kunst der Veränderung des Tempos) sehr ernst nimmt und trotzdem jede Menge Sinn für Humor sowie Überraschendes hat. Thoralf Koß/BBS - 13/15 Punkten

Format: CD | BestellNr.:23522 | Preis: € 15,99  



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