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SARIS: GHOSTS OF YESTERDAY 


VÖ: 10.08.2017
CD-Digipack: „Ghosts of Yesterday“ ist das vierte Album der Gruppe um den Gitarristen und Keyboarder Derk Akkerman, der hier für alle Songtexte und fast die gesamte Musik verantwortlich zeichnet.

Die einzige kompositorische Ausnahme bildet Akkermans Adaptation eines Stückes des spanischen Komponisten Enrique Granados. Das Stück erhielt für das Album den Titel „Evermore“ und wurde von Anja Günther eingesungen. Dem klassischen Ursprung entsprechend beinhaltet „Evermore“ opulente orchestrale Arrangements und klassische Klavierbeiträge.

Mit dem Ziel im Auge, die Musik auf „Ghosts of Yesterday“ zutreffend zu beschreiben, werden schon mal Namen wie Kansas, Saga, Magnum, Europe, Dream Theater oder Nightwish genannt. Damit ist die Richtung schon ungefähr beschrieben.(Na gut, Dream Theater und Kansas mögen mehr als Inspiration gedient haben, als man es am Ende heraushören kann).

Den Hörer erwartet eine bunt arrangierte, transparent produzierte, überwiegend energetisch und positiv wirkende Musik, die sich hauptsächlich aus den Elementen von AOR, Hardrock und Progmetal zusammensetzt. Das alles sehr oft mit mehrstimmigen Gesängen, durchdachten Arrangements und zahlreichen kompositorischen Feinheiten versehen, die in Richtung Progressive Rock deuten. Vor allem die ausgedehnten Instrumentalpassagen (wie z.B. in „Twilight“) werden den melodisch und rockig orientierten Teil der Prog-Gemeinschaft erfreuen.

Mal wird das Klangbild von den vielfältigen Keyboardklängen dominiert, mal erscheinen die Einsätze der Gitarren und Tasteninstrumente wie perfekt ausbalanciert.

Was eigentlich bei alledem entscheidend ist: Derk Akkerman besitzt genug Talent als Songschreiber, um Melodien zu erschaffen, die gleichzeitig griffig und unbanal wirken. Trotz der langen Spielzeit konnte ich bisher keine eindeutigen Schwachpunkte bezüglich Songwriting ausmachen.

Der Job eines Sängers in einer Melodic-Prog-Combo gehört sicher nicht zu den leichtesten, aber an der Leistung des in Manchester geborenen Henrik Wager gibt es nichts auszusetzen.

Man entdeckt zudem ständig neue Feinheiten in den üppigen Arrangements, wie Harfenklänge in „Change my Yesterday“ oder Marimba-ähnliche Keyboardsamples in „Crying in the Rain“ und „Shadows of War“. (Und eine Prise orchestralen Bombast hat auch noch keinem geschadet).

„Ghosts of Yesterday“ ist wie schon angedeutet ein Fest für Freunde des Melodic Rock mit ausgeprägter Prog-Schlagseite.
Siggy Zielinski/BBS - 11/15 Punkten

Format: CD | BestellNr.:24504 | Preis: € 12,99  



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