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ANGLAGARD: Viljans Öga
18 Jahre nach "Epilog" gibt es nun die Sensation zu vermelden, dass ÄNGLAGÅRD ein drittes Album aufgenommen haben. Und wie ist es? Kurz und bündig auf den Punkt gebracht: Es klingt schon nach zehn Sekunden unverwechselbar nach ÄNGLAGÅRD, dabei eher nach "Hybris" als nach "Epilog", ist jedoch noch etwas melancholischer arrangiert, wobei vor allem den leisen Passagen mehr Raum gegeben wird.
(T.Becker/Powermetal.de - 10/10)
Format: CD | BestellNr.: 13980
Preis: € 18,99
ANGLAGARD: Hybris Digipack + Bonus
VÖ: 13.03.09
2009er Neuauflage dieses Klassikers - wieder im Digipack + Bonustrack (ist aber identisch zur Exergy-Version)!
Format: CD | BestellNr.: 9188
Preis: € 18,99
ANGLAGARD: Epilog 2CD
Überarbeitete Neuauflage des grandiosen zweiten Albums der schwedischen ProgLegende ANGLAGARD aus dem Jahr 1994! Das geprägte Digipack ist kupferfarben bedruckt und enthält im Innenteil ein neues Layout. Die BonusCD enthält die erstmalige Aufnahme eines bisher unveröffentlichten Songs aus dem Jahr 1992. Bei dieser Neuaufnahme sind sämtliche Originalmitglieder der Band beteiligt gewesen!
Format: CD | BestellNr.: 10395
Preis: € 19,99
ANGLAGARD: Live Made in Norway Blu-Ray/DVD
ab sofort lieferbar
Blu-Ray+DVD:Die Intensität des Konzerts ist berauschend und gefangennehmend. Dass dies selbst auf dem heimischen TV rüberkommt liegt an der besonnenen Kameraführung, die das Gefühl vermittelt, hautnah dabei zu sein, sich quasi in die Enge des Clubs hineinversetzt zu fühlen. Live – ja, lebendiger und leibhaftiger kann man eine Band kaum einfangen. Made In Norway ist somit in jeder Hinsicht ein Kleinod, ein Juwel betörender Schönheit und Progressive Rock auf höchstem Niveau.
Harald Schmidt/BBS - 15/15 Punkten
Format: DVD | BestellNr.: 23310
Preis: € 26,99

ANGLAGARD: PROG PA SVENSKA – LIVE IN JAPAN 2CD 


VÖ: 14.05.2014
Am 14. Mai 2014 erscheint das neue Live-Album "Prog På Svenska - Live in Japan". Das 2 CDs umfassende Werk ist erst das zweite offizielle Livealbum der Schweden und wurde bei drei Konzerten in Tokyo mitgeschnitten.

Tracklist:
CD1:
1. Introvertus Fugu Part I 6.56
2. Höstsejd 11.25
3. Längtans Klocka 11.14
4. Jordrök 12.56

CD2:
5. Sorgmantel 12.40
6. Kung Bore 15.20
Bonustrack:
7. Sista Somrar 16.00 (recorded at rehearsal 17th of March.)


Betrachtet man ANEKDOTEN als musikalisches Äquivalent zu Sjöwall/Wahlöö, so gleichen ÄNGLAGÅRD in etwa Håkan Nesser – bezogen auf eine Handvoll seiner besten Bücher. Drei Studio-Alben in zwanzig Jahren, ebenso viele Live-Werke, wenn man wikipediamäßig neben „Buried Alive“ , „Mexico City“ und „Live Milwaukee“ mitzählt. Die in einem Zeitraum von knapp vier Jahren erschienen sind. Achtzehn Jahre später sehen wir uns bei „Prog på svenska“ in Japan wieder, hochoffiziell und sogar als Doppel-Album. Das keinen Zweifel lässt, warum die schwedische Band Kultstatus genießt – auch und gerade im fernen Osten – und jedem Lebenszeichen entgegengefiebert wird. ÄNGLAGÅRD sind Progressive Rock par excellence; so inständig wie experimentierfreudig. Hier trifft Gefühliges auf Abstraktes, fetter Prog auf fragilen Folk und verzwickten Jazz; reibt sich, kämpft und geht im Schulterschluss durchs Ziel. ÄNGLAGÅRD können bruchlos Seelenbalsam spielen wie vertrackt an den Nerven zerren. Das Mellotron wird’s schon richten. Und tut es auch. Wie die Flöte, die Hackettsche Schmacht-Gitarre, die klassische Hammond-Orgel oder die bleischweren Rhythmen. Ein weitgehend instrumentaler Ritt („Kung Bore“ stellt die schwedischsprachige Ausnahme) durch die Höhepunkte progressiven Schaffens der letzten vierzig Jahre. Wobei ÄNGLAGÅRD ‚im Geiste von‘ GENESIS, KING CRIMSON, ZAPPA und was Euch sonst noch beliebt, spielen, aber nicht plagiieren. Gut, die schwedischen Nachbarn ANEKDOTEN und SINKADUS halten ebenso freundschaftlich Händchen, gerade was die folkorientierten Parts angeht („Jordrök“). Klangtechnisch ist das für ein Live-Album von bestechender Klarheit und Direktheit. Das japanische Publikum verhält sich vorbildlich – wenn Stille die Maßgabe ist. Selbst der Beifall klingt diszipliniert.
FAZIT: Kinners, „Prog på svenska – Live In Japan“ schwimmt sogar in Milch. Grandioses Live-Album einer Band, die sich leider viel zu rar macht. Oder gerade deswegen? Ein Kessel bunter Prog-Geschichte, zwischen Klassik und Moderne - Jazz, Folk und avantgardistischen Extravaganzen nicht abgeneigt. Jederzeit stimmungsvoll und homogen. Dank uneitler Instrumental-Tour-De-Force entfällt auch ‚Lost In Translation‘.
Review: Jochen König/Musikreviews.de - 13/15 Punkten



Anfang 2013 hielten sich Änglagård in Japan auf und gaben dort auch erstmals Konzerte, zumindest an drei Abenden im März in einem Club in Tokio namens Citta'. Hatten Änglagård ihr 2012 erschienenes Comeback-Album "Viljans Öga" fast in Originalbesetzung (also der, in der "Hybris" entstanden ist) eingespielt (Gitarrist Tord Lindman war nicht dabei), kam es nach dessen Veröffentlichung zu Veränderungen, insbesondere als man daran ging wieder Konzerte zu geben. Bei einigen Auftritten im Jahre 2012 wurde Keyboarder Thomas Johnsson durch David Lundberg (von Gösta Berlings Saga) vertreten. In Japan war dann eine ganz neue, oder andere Besetzung von Änglagård zu Gange. Die Urmitglieder Jonas Engdegård und Mattias Olsson waren nicht mehr dabei (Johnsson auch nicht). Dafür hatte sich Bandmitbegründer Tord Lindman wieder aktiviert. Mit Linus Kåse (von der Band Brighteye Brison) und Erik Hammarström (auch von Brighteye Brison - zudem bediente er im Jahre 2008 zeitweilig bei den Flower Kings das Schlagzeug) wurde das Lineup komplettiert. Im Mai 2014 wurde nun Material von jenen Auftritten in Tokio von Änglagård Records auf 2 CDs veröffentlicht.
"Prog på Svenska - Live in Japan" kommt in einem in Brauntönen, ganz im typischen, filigran-melancholischen Stil der Band gehaltenen, eher schlichten Pappfaltteil, in das auch das Beiheft mit etwas informativem Text und ein paar Bildern eingelegt ist. Geboten werden je zwei ausladende Suiten von den drei Studioalben und, ganz am Anfang, ein neues Stück namens "Introvertus Fugu part I". Zu diesem ist im Beiheft ein etwas längerer Text zu finden, der die Entstehungsgeschichte des Stücks während der Tour-Rehearsals erklärt und zudem mitteilt, dass es eine Art Startpunkt in der Schaffenskunst der neuen Band darstellt - was vielleicht andeutet, dass da irgendwann ein weiteres Studioalbum erwartet werden kann. Das Stück treibt zuerst eher dezent, geheimnisvoll-klangmalend dahin, bestimmt von zurückhaltenden Gitarrenlauten, diverser Perkussion, Flöte und leichten Bassschlägen, ehe das Mellotron einsetzt und sich die Nummer in einem druckvollen Retroprogger verwandelt, in dem vor allem die fast wüsten, vorher in der Musik der Schweden eher seltenen Synthesizerschübe (vermutlich von Kåse - neue Leute bringen eben mitunter frischen Wind) und ein recht prägender Sax-Einsatz auffallen. Wenn das der Ausgangspunkt für Zukünftiges ist, darf man gespannt sein!
Ansonsten bietet dieses, fast 20 Jahre nach "Buried Alive" erschienene zweite Konzertalbum von Änglagård bei exzellentem Sound einen wunderbaren Livemitschnitt einer der (wenn nicht der) wichtigsten Retroprogformation(en). Die Band ist sehr schwung- und druckvoll zu Gange, hat ihr Instrumentarium, insbesondere die Stimmung des Mellotrons (vielleicht hat die Band auch einen digitalen Nachbau von Resch verwendet) gut im Griff und rockt sich virtuos und klangvoll durch ihre ureigene Musik, einen komplex-verspielten, melodisch-getragenen bis vertrackt und deftiger rockenden, inzwischen schon klassisch zu nennenden Retroprog mit Crimson-Inspiration, geschwängert mit skandinavischer Melancholie und elegisch-warmen Vintage-Tastensounds. Vielseitige Rhythmusarbeit, klangvolle Tasten, dezent jaulende bzw. verspielt voran purzelnde E-Gitarrenlinien, lyrische Pianogewebe, verzierende Holzperkussion und viele verträumte bis flotte Flöteneinlagen werden dicht vermengt, selten angereichert mit folkigen Blockflötenlinien und jazzigen Saxofoneinlagen.
Die Schweden bringen ihre Kompositionen sehr überzeugend und klangvoll auf die Bühne und bleiben dabei meist (nicht immer - wie Saxeinlagen und Moogwabern in "Sista Somrar" belegen) recht nahe an den Studiooriginalen (etwas ausgedehnt werden die Nummern bisweilen). In "Kung Bore" vom Debüt gibt es daher auch den dazu gehörigen, zurückhaltenden Gesang von Tord Lindman. Ansonsten ist man instrumental zu Gange, von ein paar wenigen textlosen Einlagen abgesehen. Ein kleiner Kritikpunkt ist vielleicht die Platzierung von "Sista Somrar" ans Ende des Albums. Da gibt es nämlich keinen Applaus zum Abschluss, da das Stück bei einem der Soundchecks aufgenommen wurde, was die Scheibe - für ein Livealbum - etwas unspektakulär ausklingen lässt.
Wer klassischen Retroprog aus Skandinavien schätzt und solchen live erleben möchte, der sollte sich "Prog på Svenska - Live in Japan" nicht entgehen lassen. Änglagård sind auch über 20 Jahre nach Bandgründung und in neuer Besetzung immer noch eine der Speerspitzen des retrograden Progs. Das Album erscheint offiziell Mitte Mai 2014, ist aber schon über die Labelseite zu beziehen, was ich allen Fans der Gruppe sehr empfehlen möchte.
Review: Achim Breiling/BBS - 12/15 Punkten

Format: CD | BestellNr.:17755 | Preis: € 19,99  



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