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MORE OF CITIZEN CAIN'S STEWART BELL:

CITIZEN CAIN'S STEWART BELL: The Antechamber Of Being (Part 2)
ab sofort lieferbar
Was soll man sagen. Nach dem eher mittelmäßigen 2016 jagt dieses Jahr ein Highlight das andere, und "The Antechamber Of Being (Part 2) - Stories From The Antechamber" bildet da keine Ausnahme. Das Album ist in jeder Hinsicht eine Steigerung, wenn auch nur eine leichte. Immer noch channelt Simone Rossetti Peter Gabriel, immer noch gibt Phil Allen den Rockopernstar, immer noch wechseln sich klassisch-proggig-genesisige Passagen mit metallischen Passagen ab. Aber alles dichter, fetter, intensiver. Es gibt mehr Vintage-Keyboards, mehr Schwermetalläxte, mehr schwelgerische Retroprogpassagen, mehr irrwitzig-frickelige Gitarren+Keyboardgewitter, mehr sinistre Klavierrezitative, mehr wakeman-, emerson- oder bankshafte Keyboardsoli, sphärisch Waberndes, und mehr schräge Passagen…
Nik Brückner/BBS - 12/15 Punkten
Format: CD | BestellNr.: 23438
Preis: € 15,99

CITIZEN CAIN'S STEWART BELL: THE ANTECHAMBER OF BEING (PART 1) 


VÖ: 23.10.2014
Das Album verbindet alles, was wir am Prog so mögen: Emotion und Komplexität. Und es gibt noch mehr: Retroprog, Progmetal, Avant-Gefrickel, Schwelgerisches, wundervoll-schauderhafte Quietschekeyboards, heftige Gitarrengewitter, sowie einen Sänger, der singt wie Peter Gabriel und einen, der singt wie der Typ von Leprous. Kann es das wirklich geben? Das eine Album, das einfach alles hat? Es ist nicht auch noch ein Konzeptalbum, oder? Oh doch! Es ist auch noch ein Konzeptalbum! Oh - und ein Konzeptalbum wäre heutzutage kein richtiges Konzeptalbum, wenn es nicht auch noch ein Buch dazu gäbe! Dieses hier heißt The Cupboard Of Fear" und ist über die Webseite von Citizen Cain zu beziehen. Oh mein Gott! Und “The Antechamber Of Being” heißt nicht umsonst "(Part 1)", es ist der erste Teil einer Trilogie! Besser wird's nicht im Prog! Kann es das eine Album geben, das einfach alles hat? Kann es! "The Antechamber Of Being (Part 1)" begeistert mich restlos, und das seit Tagen! Aber von vorn. Das Debüt-Solo-Album von Citizen Cains Hauptkomponist Stewart Bell, angeblich "much anticipated" (von mir nicht, ich kannte den Namen gar nicht), ist eine Prog-Rock-Oper, mit den Sängern Simone Rossetti, Arjen Anthony Lucassen, Bekah Mhairi Comrie, Phil Allen und Stewart selbst. Thema sind die Erfahrungen von Stewart Bell als Oneironaut, also als Klarträumer. Ein Klartraum, auch luzider Traum genannt, ist ein Traum, in dem der Träumer sich bewusst ist, dass er träumt, und in den er willentlich eingreifen kann. Das ist so wie Magic Muffins, nur ohne Magic und ohne Muffins. Es geht um Schlüsselereignisse in Bells Leben, um seltsame Zufälle und das Wandern zwischen den Wirklichkeiten: "Don’t need your thoughts / Don’t need your mind / Forget your body / And you will find that you / Awaken in your dreams"-mäßig. Und die Musik? Wer tausendmal gehörte Seichtprogklischees erwartet, wird hier ganz schnell eines Besseren belehrt. Bell verbindet im Approach einen frischen Einfallsreichtum mit der notwendigen Intelligenz, und zwar so, dass das Ergebnis weder stümperhaft-chaotischer Beliebigkeit noch kalt kalkulierter Massentauglichkeit anheimfällt. Eine gelungene Gratwanderung also, die des Themas, des Wanderns zwischen den Welten, angemessen ist – und die nicht jeder Retroprogband glückt. Und die Melodien sind sogar mitsingbar – was will man mehr. Klanglich spielt Bell souverän mit der Geschichte des Genres: Simone Rossetti channelt Peter Gabriel in den klassisch-proggig-genesisigen Passagen, Phil Allen gibt den Rockopernstar in den metallischen Passagen. Dementsprechend hört man hier Vintage-Keyboards und dort Schwermetalläxte. Aber das Ganze bleibt nicht scharf getrennt, vielmehr kombiniert Bell mit kompositorischem Geschick all diese heterogenen Elemente zu einem geschlossenen Stück Musik, das nahezu ununterbrochen aus den Boxen fließt – allen Tracktiteln und –Nummern zum Trotz. Auch kompositorisch verbindet Bell Verschiedenes und Verschiedenstes zu einem höchst gelungenen Gesamtwerk. Schwelgerische Retroprogpassagen, irrwitzig-fr ickelige Gitarren+Keyboardgewitter, die sogar Dream Theater gut zu Gesicht stünden, Einzelrollen- und Ensemblegesänge, sinistre Klavierrezitative, wakeman-, emerson- oder bankshafte Keyboardsoli, sphärisch Waberndes, schräge Avant-Rock-Passagen - "Why?" ist sogar so ne Art Anti-Retroprogmetal – dieses Album ist derart facettenreich, dass man bei jedem Hördurchgang etwas Neues entdeckt. Wunderbar – und das aus so unerwarteter Ecke! Also – für mich unterwartet. Ich muss zugeben, Stewart Bell hatte ich, obwohl mir das letzte Citizen-Cain-Album ganz gut gefallen hat, für einen Wurf dieser Qualität nicht auf der Rechnung. Umso willkommener ist mir “The Antechamber Of Being”! Und es ist nicht geil? Die Scheibe ist tatsächlich nur der erste Teil einer Trilogie… Und nun? Ich bin restlos begeistert. Das ist mal ein Jahresabschluss nach Maß! “The Antechamber Of Being” ist ein starker Contender für den Titel "Album der Jahres"!
(N. Brückner/BBS - 13/15)

Format: CD | BestellNr.:24261 | Preis: € 15,99  



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