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EVERSHIP

The Uncrowned King: Act 1

€15.99 * Prices incl. VAT plus shipping costs
  • 33400
  • EVERSHIP
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 11.06.2021
Wunderbare Zeitreise in die Prog-Hochzeiten der späten Siebziger! Die Amerikaner EVERSHIP... more

Wunderbare Zeitreise in die Prog-Hochzeiten der späten Siebziger!

Die Amerikaner EVERSHIP haben sich mit ihren schlicht "I" und "II" betitelten Alben seit der Bandgründung im Jahr 2014 schnell den Namen eines Geheimtipps im Prog-Rock-Sektor mit Siebziger-Einschlag erspielt. Die etwas kitschigen, fast schon comichaften Artworks sind dabei schon zu einem Markenzeichen der Band geworden, weswegen auch niemand darüber verwundert sein dürfte, dass auch das Cover zum dritten Langeisen "The Uncrowned King - Act 1" sicher keine Bestenlisten anführen wird. Dafür ist das Booklet der CD-Version mit seinen Illustrationen umso schöner und erhöht die Spannung auf die musikalische Seite des Konzeptalbums, das auf der Story des gleichnamigen Buchs von Harold Bell Wright aus dem Jahr 1910 basiert.

Anhand der Musik ist dabei wie auch auf den Vorgängern zu keiner Zeit die Herkunft des Duos herauszuhören, klingt der verspielte Prog Rock mit starker Art-Rock-Schlagseite doch deutlich mehr nach den britischen Bands der Siebziger in diesem Bereich. Insbesondere YES, EMERSON, LAKE & PALMER und das GENESIS-Frühwerk kommen mir gerade beim epischen und starken Opener 'The Pilgrimage', der in ingesamt drei Unterkapitel unterteilt ist, immer wieder in den Sinn. 'The Voice Of The Waves' ist im Anschluss ein dreiminütiges Zwischenspiel, das konzeptionell natürlich ins Bild passt, in Sachen Spannungsbogen aber ein wenig zur Unzeit kommt. 'Crownshine/'Allthetime" zieht das Tempo dagegen schon wieder an und integriert einen präsenteren Rock-Anteil in den ansonsten eher von Keyboards dominierten Sound. Phasenweise erinnert mich die Nummer sogar im positivsten Sinne an RUSH, was sich vor allem in den wunderbaren Gitarren-Leads wiederspiegelt. Mein persönliches Highlight folgt aber direkt danach mit dem großartigen 'The Tower', das erneut in seinen instrumentalen Abschnitten dank hervorragenden Keyboards und Gitarren-Licks ganz besonders hell strahlt. Nach einem weiteren, deutlich gelungeneren Zwischenspiel liefert der Fünfer mit 'Yettocome/Itmightbe' den längsten Track der Scheibe ab, der in meinen Ohren aber erstmals auch ein paar Längen aufweist und durchaus mit gekürzter Spielzeit etwas knackiger und zwingender hätte daherkommen können. Gut, dass 'Wait' den ersten Teil der Konzeptwerks mit ruhigen Tönen und tollen Gesangsharmonien dann aber doch noch mit einem weiteren Höhepunkt beschließt, der jetzt schon Lust auf die Fortsetzung macht.

Für Fans von Siebziger-Prog und im Verlauf der Rezension genannten Bands kann das Fazit daher auch nur lauten: Lasst euch nicht vom etwas kruden Artwork des neuen EVERSHIP-Albums abschrecken, denn unter der nicht so eindrucksvollen Haube wartet eine wunderbare Prog-Rock-Zeitkapsel darauf, entdeckt zu werden. Angesichts der fantastischen Leistung aller beteiligten Musiker und einem guten Händchen für ausladendes und trotzdem fesselndes Songwriting, würde es mich auch nicht wundern, wenn die Truppe bald über den Status eines Geheimtipps hinauswachsen und in der ersten Prog-Liga mitspielen würde.

(T. Dahs/powermetal.de - 8,5/10)



Shane Atkinson komponiert jahrzehntelang in Nashville für Labels, für Film und Fernsehen; mit CURIOUS FOOLS spielt er in den Neunzigerjahren sogar zwei Alternative Rock-Scheiben ein. Angesichts der Geburt seines ersten Kindes entscheidet er sich, seine Arbeitskraft ganz der Softwareindustrie hinzugeben. Doch 2005 verkauft er sein großes Haus, gründet eine Werbe-/Filmmusikproduktionsfirma sowie eine Familie. Er baut sich ein kleines Keller-Studio auf und will sich den hunderten Stunden an gesammelten Songideen widmen. Mit LED ZEPPELIN, RUSH, YES, QUEEN und KANSAS wächst Shane Atkinson auf, aber auch Fusion-Musik, Chick Corea und Al Di Meola, sowie klassische Komponisten, Bach, Rachmaninov und Ravel, hinterlassen bei ihm Spuren. Aber erst als er den gleichgesinnten Sänger Beau West trifft, kann er seine Ideen umsetzen. EVERSHIPs gleichnamiges Debüt erscheint 2016. Dauerte es bis zu ´Evership´ zehn Jahren, lässt Shane nun keine Ruhe einkehren und kann bereits nach zehn Monaten den Nachfolger ´Evership II´ fertigstellen. Weitere drei Jahre später steht jetzt der erste Teil einer zweiteiligen Rockoper im Regal: ´The Uncrowned King – Act 1´. Auf dieser spielt Shanes Bruder James Atkinson zu der Hälfte aller Songs die Lead-Gitarre, wie er es zu Beginn der Bandtätigkeit getan hat. Sein Nachfolger, John Rose, der James nach dessen Wegzug ersetzt hatte, spielt die Rhythmus-Gitarre und die restlichen Lead-Gitarren-Parts. Bassist Ben Young ist ebenso wie 12-String-Gitarrist Matt Harrell seit den Live-Aktivitäten nach dem Debüt dabei. Am Mikrofon hören wir selbstverständlich Beau West und Multiinstrumentalist Shane Atkinson an den Keyboards, am Schlagzeug, Gesang und Theremin. Dem Konzept liegt das Buch von Harold Bell Wright „The Uncrowned King“ aus dem Jahre 1910 zugrunde, einer Allegorie über das Leben, der Suche nach der Wahrheit und dem Wesentlichen. Zwei Zwillingsprinzen müssen am Ende erfahren, dass weder die Krone ein Königreich ausmacht, noch der König ein solcher ist, nur weil er die Krone trägt. Die Musik von EVERSHIP ist ein Freudenfest für Liebhaber des Siebzigerjahre Prog Rock, insbesondere bei diesem Werk für solche von KANSAS und STYX. Im zehnminütigen ´The Pilgrimage´ dominieren im Speziellen die Keyboards und der Gesang, ganz im Sinne von ELP und YES, aber gleichwohl von STYX und KANSAS. ´The Voice Of The Waves´ erscheint in seiner ländlichen Idylle mit Vogelgezwitscher eher als ein Zwischenspiel mit etwas Gesang. In ´Crownshine´ begeistern zu den wogenden Keyboard-Fanfaren die Gesangsarrangements. Da schließt sich das A-Cappella-Feuerwerk des zehnminütigen ´The Tower´ gleich an, für die Klientel von YES und MAGELLAN. Sphärisch und ätherisch gibt sich ´The Voice Of The Evening Wind´ in den Welten eines Jon Anderson wieder einmal kürzer. Akustische Momente für die Liebe zu STYX scheinen aus dem sechzehnminütigen ´Yettocome´ / ´Itmightbe´ heraus, ehe das fünfminütige und schwelgerische, immer wieder den Titel anführende ´Wait´ den Abschluss bildet. (M. Haifl/streetclip.de/8 Punkte)




Great progressive rock album with influences from 70s classic rockers Styx, Yes, Queen, Camel, Kansas!

"Stunning symphonic ear candy. The Uncrowned King- Act 1 is the first concept album of a two album search for self/truth. The overall sound and philosophical direction evokes Kansas‘s Leftoverture- Point of No Return sails alongside Styx Castle Walls. Beau West‘s soaring lead vocals and mastermind/keyboardist Shane Atkinson are guilty as charged.

It does not bother me that Evership albums sound like 1976. Biologists and engineers teach structure determines function. A hammer‘s structure dictates its nail pounding and pulling nature. Darwinian Evolution of human ear structure, brains, and neural chemical transmitters dictate the sounds that sound pleasurable. The structure of musical instruments contributes to the human/sound interaction. The electric guitar, Hammond organ, and mellotron changed music. Would you rather musicians make music with drum machines and computers? We are prisoners of brain structure, technology, and neural chemical transmitters. That‘s why I don‘t mind retro-prog. That said, I know others- among the prog-fraternity- search for the next cutting edge sound. Those folks explore the RIO-Avant subgenre. What ever floats your boat, as long as you don‘t sink my Evership.

Progressive rock hurtles toward a similar paradox that physics suffers from. It was easier to be a great physicist in Einstein‘s day, because Relativity was within reach. If Einstein hadn‘t discovered and described the Special and General Laws of Relativity another physicist would have made the discovery within a decade or two. By 1980, most the major physics discoveries within mankind‘s reach had been made. Compared to the first half of the 20th century, the last 40 years of physics...stagnated.

Likewise, the lion‘s share of tuneful melodies and melodious riffs were picked over years ago. On top of that, a vocal segment of progressive rock aficionados clamor for music over the edge, past algebraic time signatures, beyond warp speed shredding dissonance. That‘s cool. I like extreme metal, Zeuhl, and RIO/Avant bands. I also like Hammond organs, mellotrons, and mid-tempo symphonic prog. Yes, ELP, Camel, and Gentile Giant don‘t hold patents on 70s tones, styles, and lyrical subject matter. Music downloads and Covid further hampered aspiring musicians. I choose to not handicap bands by requiring them to reinvent the wheel again. I‘m an epicurean, a hedonist. I like any sound that makes me feel good. Evership‘s- The Uncrowned King makes me happy.

The Pilgrimage (10:38) An Asian desert eastern atmosphere sets fire to my spine courtesy of Shane‘s keyboard ensemble. Purple hades and umber tones drape over a mystical setting. Keyboards and vocals reign supreme. I must note that composer-keyboardist Shane Atkinson plays drums surprisingly well, approaching metal. Hints of a powerful drama reveal delicate silver latticed lyrics. Buckle up as you accompany the pilgrim upon his mystic sojourn.

Voice Of The Waves (3:08) The shortest way home is the longest way around. Will we sink, drown, or swim past the riptide of a tsunami eureka epiphany? From beneath a rushing waves West‘s voice blends into a waterfall‘s mist. Basically a transition tune to warm the ears for an auricular symphonic triathlon.

(a) Crownshine / (b) Allthetime (10:50)- We meet the meat of the album. From here on out, we‘re treated to Evership‘s delights. Driving moogs dart and hover like a hummingbird. The lead guitar sings a melodic pattern welcoming West‘s golden vocals. More memorable hooks than a Hellraiser horror film. Choir passage and mellotrons. The end of the song had me anticipating the final like I was watching an Olympic ice-skater-duo finish an icy dance program. Majestic climax!

The Tower (9:47) piano evokes a cappella vocal pyrotechnics, drums and bass thrum along. Lead guitar repeats a simple yet addictive pattern, shading tones and the winding stairs up the tower. A Dennis DeYoung like Hammond swells and soars. Mellotron takes a breath as the vocals ascend anther story up the tower. Harmonies crescendo as The Tower reaches its epic heights, followed by a Klaatu descending exit.

The Voice Of The Evening Wind (4:23) I‘m guessing Evership is a family affair too, since one of the lead guitarists shares Shane‘s "Atkinson" surname and a youthful androgynous vocal is contributed by "Poem Atkinson". Atmospheric... textured over broad acoustic brush strokes.

a) Yettocome / (b) Itmightbe (16:42) a piano shatters the misty opening. West‘s wizen vocals journey over a juicy guitar riff. Ooh my, I like that guitar riff. Feels like mescaline kicking in. Vocals fall through meters of velvet rose petals. Pause for ominous acoustic guitar, tension increases incrementally. Will nature betray me? "Am I an actor in a comic play?" At times West vocals evoke Geddy Lee‘s lower registers. Easily Wests most varied vocal performance. Plenty o

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