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FUGHU

The Lost Connection JFK-Herbst-Sale

€9.99 * Prices incl. VAT plus shipping costs
  • 29951
  • FUGHU
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 14.02.2020
In diversen Besprechungen wird den Argentiniern von Fughu eine lobenswerte stilistische... more

In diversen Besprechungen wird den Argentiniern von Fughu eine lobenswerte stilistische Entwicklung bescheinigt, die über den selbstgewählten Rahmen von Metal und Progmetal hinausgeht. Diese Tendenz wird auf dem 2020 neuen Werk „Lost Connection“ auf eine sehr gelungene Weise fortgesetzt.


Zunächst einmal gilt es eine wichtige Änderung in der Besetzung zu vermelden. Der schon mal für kontroverse Meinungen sorgende Sänger Santiago Burgi hat sich 2016 für eine Karriere in der Welt der Oper entschieden. Nachdem die Band 102 Sänger getestet hat, entschied man sie für einen gewissen Renzo Favaro, der zumindest gesanglich nichts mit Opern am Hut hat. Die kreative Suche nach dem eigenen Stil lässt sich auf die vielseitigen musikalischen Interessen der Musiker zurückführen. Hardrock, Thrash Metal, Jazz und Progressive Rock gehören gleichermaßen dazu. Das Interesse des Bassisten J.M. Lopez an David Bowie scheint mir – im Gegensatz zu Thrash Metal – auch auf dem vorliegenden „Lost Connection“ durchzuschimmern. Offizielles und Eindeutiges zum textlichen Konzept hinter „Lost Connection“ konnte ich bisher nicht finden. Schon der offizielle, horrormäßige Videoclip zu „Peggy“, der wohl eine Wiedererweckung einer Dame in bizarrer Frankenstein-Manier in einem Labor zeigen soll, macht nachdenklich, falls es denn keinen abschreckt. Für „Lost Connection“ wird auch mit einem Poster geworben, das die Köpfe der Mitglieder in den Gläsern auf einem Labortisch zeigt, überwacht von einem unheimlichen Laborchef. So vermischen die vielschichtigen Songs von „Lost Connection“ die Stilelemente von Progressive Metal und Hardrock mit den leicht bizarren Untertönen, die auch mit Rockoper und Theatralik zu flirten scheinen. Die Songtexte erscheinen mir recht vieldeutig, so dass sich jeder mit etwas Phantasie seine eigene Konzeptgeschichte dazu denken kann. Die leicht schrägen Gesangschöre, die Industrial-Arrangements und die düster-klaustrophobische Stimmung von „Pixel Hero“ „The Goat“ und „Martian“ würde ich eher von einem Künstler wie David Bowie und weniger von einer Kapelle erwarten, die immer noch als Progressive Metal vorgestellt wird. „Martian“ ist auch offiziell Bowie gewidmet. Der zweite Teil von „The Goat“ besteht ausschließlich aus Dark Ambient-Flächen. Ein eindeutiges Zeichen, welche Art von Stimmungen vermittelt werden soll. Gleichzeitig glaube ich es dem Sänger Favaro anhören zu können, wie er stellenweise seinen Vorbildern Bruce Dickinson und Rob Halford nacheifert. Es würde sich vermutlich wie die rockigen Teile von „Call Now!“ anhören, wenn Ronnie James Dio mit seiner Band plötzlich progressiven Metal spielen wollte. Die jazzigen und A cappella-Passagen des Stückes mal ausgenommen. Wie wandlungsfähig Fughu doch sind, zeigen die jazzig-balladesken „Stay“ und „Vexed Flower“, die neben den meisten restlichen Stücken wie von einer anderen Band wirken. In „Told you“ stehen die schleppenden Doom-Riffs neben den angejazzten Teilen. In „Right from the bone“ werden die Stilelemente des progressiven Rock, am ehesten vielleicht noch mit Gentle Giant vergleichbar, mit dem energetischen und harten Rock vermengt. Eine düstere und gleichzeitig fessselnde Klanglandschaft wird auf „Lost Connection“ geboten, die wohl eine sehr erfindungsreiche Art des progressiven Metal präsentiert, falls man bei dieser Zuordnung bleiben möchte.


Von der Stimmung her wirkt die Musik auf mich oft wie eine Begegnung zwischen Fates Warning, Psychotic Waltz und David Bowie.


Review: Siggy Zielinski/BBS - 12/15 Punkten 




Fughu combines strong rock with sophisticated and complex passages, along with simple, strangely charming songs. Evolving from progressive metal into a more intimate and twisted style, moving further and further from their origins.


Line-up:
Ariel Bellizio: Guitars
Renzo Favaro: Lead Vocals
Alejandro Lopez: Drums
Juan Manuel Lopez: Bass
Marcelo Malmierca: Keyboards
With
Goran Edman (Yngwie Malmsteen) (6)
Claudio Marciello (Almafuerte, CTM) (3)

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