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GLASS HAMMER

Dreaming City

€15.99 * Prices incl. VAT plus shipping costs
  • 30014
  • GLASS HAMMER
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 10.04.2020
Alte Hasen, neue Kunststücke! Alle zwei Jahre darf man mit einem neuen Werk der... more

Alte Hasen, neue Kunststücke!


Alle zwei Jahre darf man mit einem neuen Werk der amerikanischen Prog Veteranen rechnen - und das bereits seit gut zwei Jahrzehnten. Bandchef Steve Babb überrascht selbst nach dieser langen kreativen Zeit noch mit Neuerungen, der Nachfolger des 2018 erschienenen Chronomonaut ist ihre mit Abstand härteste und wohl auch abwechslungsreichste Scheibe.


Der Titelsong überschreitet mit knallharten Riffs beinahe die Grenzen zum Progressive Metal, Freunde ausufernder Orgel- und Synthesizer-Exkurse alter Yes- oder Emerson, Lake & Palmer-Schule haben viel zu entdecken, und gleich mehrfach berufen sich Glass Hammer auf die deutschen Elektronik-Pioniere Tangerine Dream.


Gekonnt eliminiert Dreaming City die Grenzen zwischen verschachteltem Traditions-Prog, Heavy Rock, Pop und klassischen Rock-Balladen.


Und nicht zuletzt im atmosphärischen, an Kansas erinnernden 'Cold Star' und dem Epos 'Watchman On The Walls' das sich tief vor Rush zu Zeiten von 'A Farewell To Kings' verbeugt, sind der personell erneut umbesetzten Truppe wieder bemerkenswert starke Preziosen gelungen.

(M. Baro/Rocks - 8/10)


Selbst wenn Glass Hammer unter dem allgemeinen Stilmerkmal Retro Prog einzuordnen sind, so reizt die Band aus den amerikanischen Südstaaten ihre musikalische Grenzen immer wieder in andere Bereiche aus bzw. lässt auch andere Einflüsse zu. Auf den zwölf Tracks von “Dreaming City” wird eine vielseitige, überaus interessante Bandbreite von rockigen, folkigen bis hin zu balladenhaften Passagen abgedeckt, finden sich dieses mal sogar Einflüsse aus Sequenzer-betonter elektronischen Musik. Dennoch dominieren in Summe die Gitarrenparts, die Keyboard-Dominanz wird zurückgefahren. Dennoch bleiben progressive, sinfonische Elemente weiterhin bestimmend, jedoch nicht so ausladend und bombastisch ausgestaltet, wie zuweilen aus der Vergangenheit gewohnt.

“Dreaming City” setzt konzeptionell auf die gleiche Geschichte auf, wie das 2005er Album “The Inconsolable Secret”. Es geht um eine verzweifelte Person, die drei Tage Zeit hat, sich durch verschiedene furchtbare Situationen kämpfen, um seine Geliebte zu finden. Ein Erzählung aus einer fernen Zeit, als die Dinge noch mit metallischen Kampfwerkzeug geregelt wurden, man es mit Zauberei und Magie zu tun hatte, also ein Art “Schwert und Zauberei”-Märchen.

Dies ist entsprechend der Thematik abwechslungsreich umgesetzt und von verschiedenen, meist düsteren Stimmungswechseln geprägt. In der Vergangenheit gab es musikalisch bereits immer wieder sehr offensichtliche Huldigungen der eigenen progressiven Heroen, wie z.B. Emerson Lake & Palmer oder Yes. Als sehr deutlicher Verweis an eine andere Band, sind dieses mal stellenweise Anlehungen an Rush aus deren Spät 70er Phase erkennbar, allen voran das das Album abschließende Epos ‘The Watchman On The Walls’.

Das Line-up um die beiden kreativen Köpfe Steve Babb (Bass, Keyboards, Gesang) und Fred Schendel (Keyboards, Gitarre, Background Gesang) ergänzen Aaron Raulston (Schlagzeug), Reese Boyd (Gitarre, Gesang), John Beagley (Gesang), Brian Brewer (Gitarre), Susie Bogdanowicz (Gesang), Joe Logan (Gesang). Hinzu kommen die beiden Gäste James Byron Schoen (Gitarre) und Barry Seroff (Flöte). Und hier gleich ein kleiner Kritikpunkt: trotz der vielen unterschiedlichen Stimmen, gehört ein Teil der gebotenen Leistungen eher zu den Schwachpunkten auf diesem Album bzw. bleibt im Vergleich zu instrumentalen Kraft eher unauffällig. Andererseits lassen die mehrstimmingen, Gentle-Giant-artigen Vokalpassagen bei ‘Cold Star’ aufhorchen.


Großer Pluspunkt: einiges auf diesem Album ist stilistisch und von den Arrangements her nicht unbedingt sofort Glass Hammer zuzuordnen. Gerade die rockige, direkte Seite tut dem Album gut, aber auch die atmosphärischen elektronischen Spielereien fügen sich sehr gut in den Gesamtkontext ein. Glass Hammer verharren nicht einfach nur in gewohntem Terrain, sondern probieren sich überaus gelungen an neuen, Rush inspirierten Texturen, passend zum inhaltlichen Konzept, aus. Ein Album, dass die eigenen Grenzen überschreitet und einige Überraschungen zu bieten hat. (K. Selm/betreutesproggen.de - 11/15)



„'Dreaming City' ist etwas, das wir in dieser Form noch nie versucht haben, aber wir denken, dass unsere Fans es lieben werden!" (Steve Babb)

Na sowas! In gewohnter Regelmäßigkeit (alle ein bis zwei Jahre) veröffentlichen GLASS HAMMER nunmehr schon wie am Fließband ihre Alben mit (neo-)progressiver Rockmusik, die eigentlich beinahe immer eine große Affinität zu YES aufwiesen.
Doch nun das! GLASS HAMMER sind von einem deutlich härteren Virus (nein, nicht Corona) infiziert, der ganz wenig mit YES, dafür viel mehr mit RUSH oder dem LIQUID TENSION EXPERIMENT zu tun hat und noch dazu auf jede Menge krautrockende Electronics solcher Bands wie TANGERINE DREAM oder ASHRA TEMPEL setzt, wofür ein besonders gelungenes Beispiel das elektronisch bedrohliche und mit E-Gitarre kombinierte Instrumental „The Tower“ ist. Nur selten waren die Mannen um Steve Babb für eine stilistische Überraschung gut. „Dreaming City“ aber ist eine faustdicke und handfeste.

(Thoralf Koß /musikreviews.de - 12/15)



US prog rockers Glass Hammer will release their latest album in April. Dreaming City is described as the band's "most powerful music statement to date" and sees the band return to the world of their 2005 album Inconsolable Secret. Dreaming City will be released on April 17.

The concept tells the story of a  “desperate man… as doomed as they come”, who must fight his way through a spectrum of horrors to rescue his lover. Early in the album the listener discovers that the protagonist has only three days to find her before she dies; a dilemma which sets the stage for all that is to come and guarantees an emotional roller-coaster ride for the listener.


Bassist and producer Steve Babb describes the music as a nostalgic homage to several genres including  space rock, Berlin-School electronica, 70s metal and early progressive rock. “It’s all done in a way that is distinctly Glass Hammer of course”, Babb tells Prog

“To convey the album’s story, we gave Dreaming City the look and feel of an old paperback adventure novel, including excerpts and illustrations," he adds. "It’s meant to be an immersive experience, enjoyed from beginning to end, with songs laid out as book chapters. Something we haven’t tried before but think our fans will love!”

Babb is joined on Dreaming City by Fred Schendel, Aaron Raulston, Susie Bogdanowicz, Brian Brewer and new Glass Hammer vocalists Reese Boyd and John Beagley.


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