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DARWIN

Origin Of Species

€16.99 * Prices incl. VAT plus shipping costs
  • 31994
  • DARWIN
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 25.05.2019
Eines Tages vor ca. 4 Jahren hat ein sich in der Öffentlichkeit DarWin nennender Stückeschreiber... more
Eines Tages vor ca. 4 Jahren hat ein sich in der Öffentlichkeit DarWin nennender Stückeschreiber und Gitarrist den bekannten Schlagzeuger und Tonstudiobesitzer Simon Phillips kontaktiert. DarWin hat den Entwurf eines musikalischen Konzeptwerkes vorbereitet und wollte Phillips dafür als Schlagzeuger und Produzenten gewinnen, was ihm dann schließlich gelang. Sonst konnte ich nichts über DarWin herausfinden, außer dass er als Gitarrist, Texteschreiber und Komponist das Projekt namens DarWin startete und maßgeblich mitgestaltet hatte. Wir schreiben das Jahr 2028. Die Erde ist durch die katastrophalen Folgen des Klimawandels und eines nuklearen Krieges weitgehend unbewohnbar geworden. Es gibt nur wenige Überlebende. Alles halb so schlimm, denn es gibt nicht nur Hoffnung, sondern gleich ein neues Konzept für die Menschheit. Der Hauptcharakter der Story namens DarWin wacht in einer Höhle auf, bricht draußen in der Wüste aber bald wieder als Folge seiner Übermüdung zusammen. Als er wieder aufwacht, liegt auf er einem OP-Tisch und wird gerade von einer geheimnisvollen Frauengruppe zu einem Cybermenschen umgewandelt. Die Damen haben dem neuen Supermenschen unter anderem die Gabe eingepflanzt die Zeit umkehren zu können. In dem offiziellen Videoclip zu „Escape The Maze“ scheint ihm gerade das zu gelingen: die unheilvollen Ereignisse auf der Erde macht er dort ungeschehen. Alles wird wieder gut. The Revolution will come in waves. Soweit die Konzeptgeschichte von „Origin of Species“ von DarWin. Musikalisch bewegt man sich auf der ersten CD hauptsächlich zwischen sanftem Symphonic-Prog, dem melodischen Progmetal und dem vergleichsweise geradlinigen Rock. (Auch vereinzelte an Jazz-Rock-Fusion erinnernde Fragmente konnten ausgemacht werden. Wunderschön, die Arrangements für das Orchester, Piano und die akustische Gitarre in „The Last Chance“. Die zwei letzten Stücke der CD dürften mit ihrem melodischen ArtPop-Rock in den gesungenen Teilen wohl den Freunden von Bands wie Toto ganz besonders gut gefallen, wobei nach meinem Eindruck ie Stücke von DarWin nicht zuletzt durch ihre Instrumentalteile doch wesentlich anspruchsvoller ausfallen). Auf der zweiten CD werden dann verstärkt Einflüsse wie Pop, Mainstream-Rock und AOR verwurstet, ohne die rockige Komponente völlig aus den Augen zu verlieren. „Modern Insanity“ überrascht durch die Vermengung vom unbeschwerten Artrock und dem abgehenden Hardrock. Noch überraschter war ich durch die souligen Teile von „Cosmic Rays“, die mit dem passenden Damengesang versehen wurden. Der Meister-Schlagzeuger Phillips leiht dem Projekt seine Fähigkeiten als songdienlich agierender Trommler und erfahrener Tontechniker. Mindestens zwei Streicherensembles und ein echtes Orchester haben in London und Reykjavik für eine gewisse Sanftheit in vielen der Arrangements von DarWin gesorgt. Die dichteren Streicherarrangements in einigen Stücken führen dazu, dass ich mich abwechselnd an ELO, oder an die Arbeiten von David Palmer für Jethro Tull erinnert fühle. Die meisten Aufnahmen entstanden jedoch in dem Studio von Simon Phillips in Sherman Oaks, California, USA. DarWin selbst und der gastierende Greg Howe steuern in mehreren Stücken ihre begeisternden Gitarrensolos bei. Diverse sprechenden Stimme führen durch die Geschichte. Wieviel Arbeit da reingesteckt wurde, erkennt man an den Video-Kommentaren von Phillips, der unter anderem erzählte, dass man für viele Songs mehrere Vokalharmonien ausprobiert hatte. Es gibt zwar eine offizielle, nett aussehende Webseite von DarWin, die aber erstaunlich wenige Informationen offenbart. Im weltweiten Netz findet man kaum etwas zu dem musikalischen Projekt, das sicher mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Kein Wunder, wenn alles Mögliche nur nicht das Album, um das es hier geht, gefunden wird, wenn man die Suchmaschinen mit „Darwin – Origin of Species“ füttert. (Falls jemand in dem Text Hinweise auf Charles Darwin und sein bahnbrechendes Werk "Origin of Species" vermissen sollte. Ich möchte auf solche Hinweise bis auf Weiteres verzichten, weil mir die Gemeinsamkeiten zwischen der Evolutionstheorie und dem Konzept des vorliegenden Doppelalbums, falls vorhanden, ziemlich an den Haaren herbeigezogen erscheinen würden. Hinweise darauf findet man auch in dem sehr dünnen CD-Heft nicht.) Durch die stilistische Vielfalt auf den beiden CD’s kommt wohl kaum jemand auf die Idee, sich in diesem Fall ein kürzeres Album zu wünschen. Es wurde schon ein weiterer Teil der Abenteuer von DarWin angekündigt. Man darf also gespannt sein. S. Zielinski/BBS - 11/15 Punkten
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