LIQUID TENSION EXPERIMENT

LTE3 Ltd. 2CD Digipak

€17.99 * Prices incl. VAT plus shipping costs
  • 32251
  • LIQUID TENSION EXPERIMENT
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 16.04.2021
Im heutigen Progressive Rock scheint es, als gäbe es jede Woche eine neue Supergroup. Aber... more

Im heutigen Progressive Rock scheint es, als gäbe es jede Woche eine neue Supergroup. Aber lange bevor das die Norm wurde, und bevor Musiker regelmäßig in mehr als einer Band involviert waren, gab es Liquid Tension Experiment. 1997 vereinten Mike Portnoy (Transatlantic, Sons of Apollo), John Petrucci (Dream Theater), Jordan Rudess (Dream Theater) und Tony Levin (King Crimson, Peter Gabriel) ihre Kräfte und erschufen Liquid Tension Experiment. Das Quartett veröffentlichte 1998 ihr legendäres, selbst-betiteltes Debütalbum und 1999 dann direkt das beeindruckende Nachfolgeralbum ‚LTE2‘. Dabei kreierten sie einen dynamischen, wilden und erfinderischen Sound, der bis heute einmalig ist. Die unglaubliche Kreativität dieses Kollektivs führte dazu, dass Petrucci und Portnoy Rudess einluden, Dream Theater beizutreten, was das Ende dieses Seitenprojekts bedeuten sollte. 22 Jahre lang passierte nichts, obwohl kaum eine Reunion gefragter war als diese. Doch jetzt, wo die Welt sich im Lockdown befindet und sich die Kalender dieser vier Ausmahmemusiker unerwarteterweise als leer erwiesen, ist das Undenkbare passiert… LTE3.



Die acht Songs auf dem neuen LTE3 sind ein Mix aus vier vollständig komponierten Tracks, zwei Duetten, einem spontanen Jam und einem akribisch arrangierten Cover. ‚Wir haben vier Songs komponiert. Wir realisierten, dass es das Gleiche war wie bei den ersten beiden Alben.‘, erklärt Portnoy. Jordan Rudess stimmt zu, ‚Es fühlt sich wie eine Fortsetzung an. So als hätten wir LTE2 aufgenommen und wären eine Woche später wiedergekommen, um LTE3 zu machen. Ich weiß, es ist unglaublich, aber die Zeit verging wie im Flug und die Chemie ist genau die gleiche. Es war damals großartig und das ist es auch heute.‘ Petrucci kommentiert: ‚Wer hätte gedacht, dass eine Gruppe Typen in unserem Alter so spielen würden? Es ist unerbittlich. Es ist definitiv ein Statement, du weißt, wir sind zurück. Es ist wie immer, wenn du ‚play‘ drückst, walzt es dich nieder.'


Finde ja schon, dass man bei Liquid Tension Experiment sentimentale Neigungen bekommen kann. Immerhin liegt die Veröffentlichung des letzten Albums 22 Jahre, die des Debüts 23 Jahre zurück. Nimmt man die Live-Alben "Live in NYC" und "Live in LA", die Box "LTE Live 2008" oder gar "When the Keyboard Breaks: Live in Chicago" vom Liquid Trio Experiment mit hinzu, sind es immerhin noch 12 Jahre. Und damit nicht genug: Dieses Trio hat, der Supergroup ELP nicht unähnlich, eine lange Reihe progressiver Trio-Projekte inspiriert: Bozzio Levin Stevens mag es schon ein Tickerl früher gegeben haben, aber die LTE-DNA in Projekten wie Levin Minnemann Rudess, Levin Torn White, The Aristocrats oder Animals As Leaders ist unüberhörbar. Für die Akzeptanz instrumentalen Progs haben LTE einen unschätzbaren Beitrag geleistet. Die Bedeutung dieses Projekts für die Progszene ist damit nicht hoch genug einzuschätzen (und wird durch die Benotungen der Kollegen für die Alben "LTE" und "LTE 2" auf diesen Seiten nicht wirklich reflektiert).

Gute Gründe also, über die Rückkehr von Liquid Tension Experiment begeistert zu sein. Hier kehrt ein Trio auf die Bildfläche zurück, das – und ich übertreibe hier nicht – Geschichte geschrieben hat.

Weil meine beiden Kollegen "nur" die einfache Version des neuen Albums besprochen haben, melde ich mich hier auch noch zu Wort. Ich habe nämlich das – ähem – Artbook, und das habe ich selten. Weil man damit einfach zu oft nicht nur die Katze im Sack kauft, sondern diese Katze sich dann auch zumeist nur als Kätzchen entpuppt. Artbooks sind in der Regel beides nicht: weder Art, noch Book. In diesem Fall ist das jedoch anders.

1997 schlossen sich John Petrucci (Dream Theater), Mike Portnoy (damals Dream Theater), Jordan Rudess (damals nicht Dream Theater) und Tony Levin (King Crimson, Peter Gabriel und sonstwo) zusammen, um ein, nun ja, Liquid Tension Experiment durchzuführen. Die vier veröffentlichten 1998 ihr mittlerweile legendäres Debütalbum und 1999 das Follow-up "LTE 2". Die gute Zusammenarbeit in diesem Projekt brachte Rudess dazu, den Avancen Petruccis und Portnoys endlich nachzugeben, und sich Dream Theater anzuschließen. Damit machte eine Weiterführung von LTE keinen Sinn – die Band wäre einer instrumentalen Version Dream Theaters mit einem anderem Bassisten einfach zu ähnlich geworden. Als dann Jahre später Mike Portnoy und Dream Theater einander verließen, und erst recht als man wieder anfing, miteinander zu sprechen, wurde das Thema LTE allerdings wieder virulent. Allerdings verhinderten die vollen Terminpläne der vier Musiker jahrelang eine Fortsetzung von LTE. Nun hat uns der Covid-Lockdown die Wiedervereinigung beschert: Ende Juli 2020 haben sich Portnoy, Petrucci, Rudess und Levin unter Quarantäne gestellt, die erforderlichen Tests durchgeführt und sich für etwas mehr als zwei Wochen im Dream-Theater-Hauptquartier in New York eingeschlossen, um an einem neuen Album zu arbeiten.

Liquid Tension Experiment sind zurück. Aber die vier hatten seit über 20 Jahren nicht mehr zusammen gespielt. Würde das funktionieren?

Wenn man die vier so reden hört, zum Beispiel in dem halbstündigen Interview, das auf der BluRay in meinem Artbook enthalten ist, ja. Es sei so gewesen, als habe man gerade mal zwei Wochen zuvor noch an "LTE 2" gearbeitet. Die Chemie sei dieselbe gewesen, die Dynamik sofort wieder da, und die vier haben gleich damit angefangen, draufloszuimprovisieren. Die Arbeitsweise war auch nach zwanzig Jahren dieselbe: Schnell und furios. In kürzester Zeit wurden Ideen ausgetauscht, Musik komponiert und improvisiert, ein Viertelstünder wie "Key To The Imagination" entstand in kaum mehr als einem einzigen Tag. Allein daran, welches musikalische Gedächtnis dafür nötig ist, erkennt man, von welchem Kaliber die Akteure auf "LTE 3" sind.

Das Ergebnis funktioniert wie die beiden ersten Alben: Von den acht neuen Tracks sind vier vollständig komponierte Stücke (wie bei den ersten beiden Alben, in diesem Fall "Hypersonic", "Beating the Odds", "The Passage of Time" und "Key to the Imagination"), zwei sind Duette ("Chris & Kevin's Amazing Odyssey" und "Shades of Hope"), eins ist ein Jam ("Liquid Evolution") und eines ein sorgfältig arrangiertes Cover ("Rhapsody in Blue").

Das Album eröffnet genau so, wie ein LTE-Album starten muss: mit einem Maschinengewehr-Sperrfeuer, dass Hörer (und Musiker) kaum je zu Atem kommen lässt. "Paradigm Shift" und "Acid Rain" lassen grüßen. "Hypersonic" ist ein klassischer LTE-Eröffnungstrack: Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit jagen die vier durch irrsinnige Unisono-Läufe und chromatische Auf- und Ab-Bewegungen in fast durchgängig krummen Taktarten – kontrapunktische Passagen gibt's als Bonus obendrein. Und Tony Levin steuert auf seinem Stick auch noch so einigen zappaesken Irrsinn bei. Perfekt! So muss das sein. Die Musiker fragen sich im Interview, ob es in dem Stück überhaupt einen geraden Takt gibt – und können sich prompt an keinen erinnern. Gut so! Nichts Anderes wollen wir von Liquid Tension Experiment hören. Hochoktanigen Gewitterrock. Ironisch, dass ausgerechnet "Hypersonic", der Eröffnungs-Track, als letztes entstanden ist – vermutlich mit der Absicht, noch einen Knaller für den Einstieg zu schreiben. Das ist gelungen: "Hypersonic" ist ein exquisites Exemplar technisch anspruchsvollen und perfekt gespielten Progmetals.

Auch "Beating the Odds" liefert die erhöhte Koffeindosis. Portnoy beschreibt den zweiten Titel des Albums scherzhaft als "Wohlfühlsong in der Pandemie". Und tatsächlich klingt das kräftig rockende Gitarrenriff zunächst einmal recht kommerziell. Aber das soll uns nicht abschrecken, immerhin ist das Riff ziemlich krummtaktig. Es dauert eine Weile, bis man den Groove raushat. Beating the Odds: Natürlich legt Portnoy einen polymetrischen Rhythmus drüber. Zwar dreht die Band hier nicht mehr alles auf elf, sogar mitverfolgbare Melodien gibt es, an Energie mangelt es dem Stück aber beileibe nicht. Wenn Rudess und Petrucci zu ihren Soli ansetzen, dürfte so mancher Kiefer aufklappen – und für eine ganze Weile nicht mehr zugehen.

Ruhe! Bitte! Die brauchen wir jetzt. "Liquid Evolution" ist eine dreieinhalbminütige Improvisation, irgendwo zwischen Jazz (Levin und Marimba-Rudess) und Rock (Portnoy und Petrucci), der ich doch tatsächlich einige (spät-)crimsoide Einflüsse abhöre – in der ersten Hälfte, bevor Petrucci zu einem epischen Solo ansetzt. Die Improvisation begann als Trio, Petruccis Solo wurde später darübergelegt. Entstanden ist ein tolles Stück, das nach den beiden hochoktanigen Kompositionen die Band in einem ganz anderen Modus präsentiert, und so die stilistische Bandbreite der hier versammelten Mannschaft unter Beweis stellt.

"The Passage of Time" war der erste Track, den die Gruppe nach zweiundzwanzig Jahren Pause zusammen komponierte. Das Mini-Epos beginnt mit einem aggressiven, finsteren Gitarrenriff, das aus einem der typischen Jams der Musiker hervorgegangen ist. Interessant ist, wie die Band damit umgeht: Das wuchtige Riff erscheint kurze Zeit später im obersten Register, auf Rudess' Keyboard und später immer wieder in verschiedenen Gestalten. Doch auch wenn das Stück nach zwei Minuten ein wenig zurückschaltet, bleibt es weiterhin anspruchsvoll: 5/8- und 6/8-Takte wechseln hier einander ab. Das Stück weist eine ganze Menge an Wendungen auf, trotzdem hat man beim Hören stets das Gefühl, dass sich alles organisch entwickelt. Wenn man nach zweiundzwanzig Jahren gleich als erstes einen solchen Song hervorbringt, dann ist das vermutlich ein gutes Zeichen.

Die Band jamte aber nicht nur in ihrer vollen Besetzung, Portnoy und Levin improvisierten hin und wieder auch zu zweit. Einen Beweis für die musikalische Bandbreite der beiden liefern sie mit ihrer avantgardistischen Improvisation "Chris & Kevins Amazing Odyssey". Levin spielt dabei einen (vermutlich elektrischen) Kontrabass mit dem Bogen. Der Titel geht zurück auf einen In-Joke der Band: Der Fotograf, der die Bilder für das erste LTE-Album aufnahm, sprach Portnoy und Levin immer als Chris und Kevin an. So kam es, dass auf "Liquid Tension Experiment" eine Bass/Schlagzeug-Improvisation namens "Chris And Kevins Excellent Adventure" war, und auf "Liquid Trio Experiment" ein Stück namens "Chris & Kevin's Bogus Journey" – natürlich in Anlehnung an den Filmtitel.

Ein weiteres Highlight des Albums ist die Studioversion ihres Arrangements des Gershwin-Klassikers "Rhapsody in Blue". Das Stück wurde 2008 schon live gespielt (zu hören etwa auf "Live in LA" oder "Live in NYC"). Das Arrangement auf "LTE 3" ist neu, schon allein wegen des technischen Fortschritts, und war deshalb erneut ein größeres Unternehmen. Rudess schrieb ein ganz neues Arrangement, und sorgte mit seinen Keyboards für Farbe, während die anderen das Stück zum Rocken brachten – selten gehörte Blueslicks von Petrucci eingeschlossen. Eine tolle Version, und für mich einer der Höhepunkte des Albums. Na, wer liebt "Rhapsody in Blue" nicht.

Nochmal: Bandbreite. Das sentimentale "Shades of Hope" ist das "State of Grace", oder das "Hourglass" dieses Albums. Das Stück geht auf eine Idee Rudess' zurück, die ihm im Urlaub, am Strand gekommen war, und beeindruckt dadurch, dass es in nur einem Take aufgenommen wurde. Petrucci improvisiert ein gefühlvolles Solo zu Klavierakkorden von Rudess.

Das 13-minütige Epos "Key to the Imagination", das das Album abschließt, lässt nochmal alle Elemente aufscheinen, für die die Band berüchtigt ist: Es beginnt mit ruhigen Pianoakkorden, baut sich dann mit zig Rhythmus- und Akkordwechseln auf und gipfelt schließlich in einer Passage, die einem die Wirbelsäule erzittern lässt. Das 5/8-Bassriff gleich nach dem Einstieg oder das 7/8-Gewitter danach sind einige der Höhepunkte, ebenso wie ein arabischer Einfluss etwa zur Mitte des Stücks. Der hochkoffeinierte Track erinnert dabei ein wenig an einige der großen Dream Theater-Epen.

Liquid Tension Experiment sind zurück! Und das mit einem Donnerschlag. "LTE 3" ist ein fantastisches Album. Aber es gibt noch mehr in meinem Artbook. Zum einen ist das eine BluRay, auf der das gesamte Album nochmal enthalten ist, im 5.1-Gewand und unterlegt mit Visuals aus dem Computer. Vgl. das "Hypersonic"-Video. Dazu gibt's das bereits erwähnte Interview.

Und dann gibt's da noch eine dritte Scheibe. Und die lässt Einblicke in den Entstehungsprozess der Musik zu. Und der ist interessant. Es mag ja vorab komponierte Teile gegeben haben, aber die Musik von LTE beruht in erster Linie auf Improvisation. Die Band jamt, jeweils für etwa eine halbe Stunde, und nimmt dabei alles auf. Später hören sich die vier die Aufnahmen an, und picken sich das heraus, was ihnen gefällt. Die zweite CD gibt einen Eindruck davon, wie sich diese Jams anhören. Die Bonus Disc enthält die folgenden Titel:

1. Blink of an Eye (10:28)
2. Solid Resolution Theory (10:02)
3. View from the Mountaintop (5:24)
4. Your Beard Is Good (14:31)
5. Ya Mon (15:24)

Mich beeindruckt die Bonus-CD fast noch mehr als das reguläre Album. "LTE 3" enthält großartige Musik, aber eben jene großartige Musik, die man von LTE erwartet. Die Bonus-CD dagegen enthält Jams – bloße Jams, und es ist ein Augenöffner, wenn hier Musik erklingt, wie man sie von Alben anderer Progmetal-Bands her kennt, Studioalben, guten sogar, die positive Besprechungen auf unseren Seiten und anderswo einheimsen. Starke musikalische Einfälle, fantastische Soli, für andere ein reguläres Album wert, für diese Musiker aber bloße Jams. Wer wissen möchte, woran man die Qualität eines Musikers erkennt, sollte sich das hier unbedingt anhören. Beeindruckend.

Das beeindruckendste an "LTE 3" aber mag für manche sein, dass diese vier Musiker, die nun wirklich niemandem etwas beweisen müssen, sich auch auf diesem zigten Album ihrer jeweiligen Karrieren keinen Moment lang zurücklehnen. Immerhin ist Tony Levin mittlerweile 74, Rudess 64, und Portnoy und Petrucci immerhin 53. Alle haben großartige Karrieren – und trotzdem sind sie weit davon entfernt, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Nicht nur für die Musiker hat es sich so angefühlt, als läge "LTE 2" erst kurze Zeit zurück – dem Hörer ergeht es ebenso. "LTE 3" ist damit ein fantastisches Comeback eines nicht zu Unrecht legendären Projekts. (N. Brückner/BBS - 13/15)

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