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ELONMUSK

As Your Wanderer Taps At The Invisible Gate LP purple

€20.99 * Prices incl. VAT plus shipping costs
  • 32152
  • ELONMUSK
  • LP
  • STONER
  • 04.12.2020
Second album by the mostly instrumental psych rockers from USA, ElonMusk. This album is like an... more

Second album by the mostly instrumental psych rockers from USA, ElonMusk. This album is like an epos, one long thing over 2 LP sides. Mostly instrumental, floating space-psych-acid rock with a hint of darkness in it and heavy grooving bass. Kind of a Pink-Floydish-Doom-Session with an Electric Moon influence.


The trio is well known for deep space exploration on a psychedelic level, to expand your mind and get you some inner visuals. For fans of Electric Moon, Zone Six, OM, Earthless, Pink Floyd, My Sleeping Karma, and so on.


Limited to 500 copies on purple wax in gatefold cover. 




Elon Musk macht jetzt nicht auch noch Musik. ElonMusk ist der Name einer amerikanischen spacigen Psychrockband, die mit einem gewissen doomigen Einschlag daher kommt. „As your wanderer taps at the invisible gate“ ist der etwas sperrige Name des zweiten Albums dieses Instrumentaltrios. Und es ist auch quasi der Titel des zweiteiligen Longtracks, der beide Seiten der LP bzw. die CD mit über 37 Minuten Spielzeit füllt. Passend zur Länge einer LP-Seite fließt die Musik nach 18:45 Minuten aus, um danach wieder sachte zu starten. Aber der Reihe nach. Das doomig-düstere Werk beginnt mit einzelnen, hallenden Saitentönen und entwickelt sich ausgesprochen sachte. Hinzu kommen spacige Klänge aus dem Synthie, nach 1:45 erklingt erstmals ein Becken, um nach zwei Minuten die Trommeln in kraftvoller Fülle folgen zu lassen. Das klingt im Midtempo schön entspannt. Mit dem Auffahren der E-Gitarre nach drei Minuten wird es dann auch ein wenig melodiös und der Hörer wird spätestens hier auf die große kosmische Reise geschickt. Die Atmosphäre ist von einer herbstlichen Melancholie geprägt, der Song entwickelt sich sehr gemächlich und lässt viel Klangraum bei eher zurückhaltender Instrumentierung. Nach fünfeinhalb Minuten wird es dann aber richtig fett doomig-wuchtig mit tief brummenden Gitarren, bleiernen Drumschlägen und schwirrenden Synthies. Und so geht es energiegeladen mit schwerem Lavasound a la spaciger Black Sabbath mit ausgiebig solierender E-Gitarre lange weiter bis es flirrend ausklingt und alles versiegt. Nach kurzer Pause geht es zunächst wieder schön gemächlich los, die Instrumente tasten sich wieder ins Geschehen hinein, um dann aber deutlich mehr Tempo als im ersten Teil aufzunehmen. Der Sound wird durch intensiven Gitarren- und Synthieeinsatz bald schneidend, geradezu sägend und immer lärmiger. Gerade der Synthie surrt und flirrt durch jede Hirnwindung. Das ist schon etwas heftig, wenn man diese Tonlage im Gehör nicht so schätzt. Dann fasert das Stück ziemlich aus, um wieder zur Ruhe zu kommen, bevor es die letzten fünf Minuten wieder fett doomig wird und der Kreis sich schließt. Während die erste Hälfte einen echten Wohlfühlspacedoom irgendwo zwischen Pink Floyd, Hawkwind und Black Sabbath bietet, zerrt die zweite Hälfte streckenweise etwas an den Nerven. Aber so kann man sagen, dass die experimentelle Begeisterung der Band auch hier nicht zu kurz kommt. Alles in allem eine Empfehlung für den Fan des etwas härteren und schrägeren Spacerocks.

Christian Rode/BBS - 11/15 Punkten

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