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STECKEL, ERIC

Black Gold

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  • 20015
  • STECKEL, ERIC
  • CD
  • BLUES
Studioalbum des Heavy Blues Rockers! Welchen Alarm zwei gestandene Musiker verursachen... mehr

Studioalbum des Heavy Blues Rockers!


Welchen Alarm zwei gestandene Musiker verursachen können, legen Eric Steckel, der bereits anno 2002 als 11-jähriger ein bemerkenswertes Live-Debüt vorlegte, und Kumpel, Produzent und Mitstreiter Maikel Roerhof auf ihrem mittlerweile sechsten Album (plus ein paar EP‘s ) eindrücklich unter Beweis. Wenn ein John Mayall anno 2004 den jungen Eric als 13-jährigen in seine Band einlädt und mit auf Skandinavien-Tour nimmt, muss er nachdrücklich beim britischen Blues-Meister und allen anderen Medienvertretern Eindruck hinterlassen haben. Und na klar, irgendwie laufen die musikalischen Wege in Sachen ehemalige Blues-Rock Rookies von Bonamassa und Steckel in ähnliche Richtung, wobei Herr Bonamassa eindeutig geschäftstüchtiger war, während sich Eric Steckel in den Benelux Ländern, Deutschland und USA durch Ochsentouren einen Namen machen konnte und aber auch heute noch als "Geheimtipp" gilt. Dabei muss er sich keineswegs verstecken, lässt seiner Gitarre mit El Camino freien Lauf und klotzt zudem noch eine ordentliche Portion B-3 Hammond dazu, während Maikel Roerhof mit dem Schlagzeug ein ordentliches Rhythmusgerüst dazu baut. Steckel beherscht auch das schöne Vintage Blues-Rock Metier, wo er bei Fugitive in Rorys Gefilde einzudringen vermag und dabei eine gute Figur macht, und mit My Darkest Hour auch schon mal eine richtige fette Bluesrock Ballade mit süffigen Hammond-Akkorden am Start hat, die sogar einem J.B. Spass machen könnten. Beim sologitarrenlastigen Speed Of Light setzt Steckel sogar noch einen oben drauf, stimmt seine Gitarre tiefer, klingt jugendlich frisch und rockt gar heftig. Da kommt Freude auf. Eric Steckels "Black Gold" rockt mit dem Instrumentalkracher Rocket Fuel fast schon metallisch fett und düster und überrascht gleich im Anschluss auf dem balladesken Alicia Keys Cover If I Aint Got You mit gutem, angesoultem Gesang und zärtlichen Gitarrentönen. Der Junge hat es tatsächlich faustdick hinter den Ohren und darf jetzt auch auf die größeren Bühnen gelassen werden. Michael Masuch/hooked-on-music.de || Der Bluesrock ist nicht erst sein Joe Bonamassa wieder stark im Kommen. Ehrliche und handgemachte Musik, packende dynamische Gitarren und die richtige Mischung zwischen langsamen Balladen und bluesgetränkten Hardrock-Hymnen - das sind auch die Zutaten für "Black Gold", dem neuem Studioalbum des aus Pennsylvania stammenden Amerikaners Eric Steckel, das derzeit nur über den Import bei uns erhältlich ist. Steckel wurde von Fans und Kritikern bereits mit der Legende Jimi Hendrix verglichen, und in der Tat überzeugt der Sänger, Gitarrist, Bassist und Keyboarder, der das vorliegende Album zusammen mit dem Schlagzeuger Maikel Roethof quasi im Alleingang eingespielt hat, vor allen Dingen durch sein faszinierendes Spiel am Sechssaiter. In zehn eigenen neuen Songs und einer Covernummer (herrlich bluesig neu interpretiert: ‘If I Ain‘t Got You‘ von Alicia Keys) legt Eric Steckel den Schwerpunkt auf seine Gitarre. Das soll aber nicht heißen, dass er nicht auch beim Gesang überzeugen könnte, denn dies gelingt ihm ebenfalls. Hin und wieder drängen sich die Keyboards in Form der B3-Hammondorgel in den Mix und verpassen den Songs den nötigen Bluesgroove. Bei dem ersten von drei Instrumentaltracks ‘El Camino‘ sorgt die Orgel als stilprägendes Instrument für den entsprechenden Drive und liefert sich mit der treibenden Gitarre ein faszinierendes Duell. Das ebenfalls vocalfreie ‘Texas 1983‘ hingegen bekommt durch die anrüchige und langsam gejammte Gitarre das Feeling einer kleinen Kellerbar mit niedriger Decke, rauchgeschwängerter Atmosphäre und klirrenden Biergläsern. Seien es schnelle hardrockige Riffs (‘Fugitive‘) oder langsame Balladen auf der Akustikgitarre wie ‘What It Means (To Be Alone)‘ und das Intro zu ‘My Darkest Hour, das sich dann aber zu einer waschechten groovigen Slowrock-Nummer entwickelt - der amerikanische Bluesrocker überzeugt durch die Bank weg mit zwar nicht innovativ-neuer, dafür aber mit viel Herzblut und Spielfreude dargebotener Musik.


Der 25-jährige Musiker ist bereits seit dreizehn Jahren im Geschäft und hat mit elf Jahren (!) sein erstes Album veröffentlicht, und diese langjährige Erfahrung hört man "Black Gold" zu jeder Sekunde auch an. Spätestens mit dieser Scheibe sollte man als Bluesrock-Fan Eric Steckel auf jeden Fall im Visier behalten. Dieses Schwarze Gold glänzt.

Note: 1 - whiskey-soda.de

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