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JONES, LAURENCE

The Truth

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  • 25539
  • JONES, LAURENCE
  • CD
  • BLUES
  • 09.03.2018
Tatsächlich ist der junge Mann nicht nur einer der besten Blues-Gitarristen Europas - der Preis... mehr

Tatsächlich ist der junge Mann nicht nur einer der besten Blues-Gitarristen Europas - der Preis als "Best European Guitarist" wurde ihm bei den European Music Awards verliehen, er hat auch bereits jede Menge Erfahrung. Tourneen als Support von den ganz Großen des Genres (Status Quo, Gary Clark Jr., Kenny Wayne Shepherd, James Bay, Van Morrison, Buddy Guy, Joe Bonamassa oder Eric Burdon) und über 50.000 verkaufte Tonträger sprechen eine deutliche Sprache. Sein neues Album "The Truth" verdeutlicht die musikalische Entwicklung des Laurence Jones in den letzten fünf Jahren. Er hat seinen eigenen Stil gefunden und präsentiert zehn eingängige, massenkompatible Crossover-Songs irgendwo zwischen Rock, Pop und Blues. Wie bei seinen Helden John Mayer, Eric Clapton und Jimi Hendrix stehen bei Laurence Jones die Songs als solche im Vordergrund und wirken durch die Kombination aus viel Gefühl, der Rauheit des Blues und mitsingbaren Melodien. "The Truth" wurde in den geschichtsträchtigen Sony Studios in Miami aufgenommen und von Gregory Elias, dem Besitzer des Grammy-gekrönten Labels Top Stop Music, produziert.



An dieser Platte werden sich die Geister scheiden. LAURENCE JONES, der landauf, landab nur als „Zukunft des Blues“ bezeichnet wird, legt mit seinem sechsten Werk ein Crossover – Album vor, auf dem er sich von klassischen Bluesschemata verabschiedet um sich kommerziell verheißungsvolleren Fleischtöpfen zuzuwenden, die vor ihm schon von seinen Vorbildern ERIC CLAPTON, JOHN MAYER, KING KING und nicht zu vergessen ROBERT CRAY beackert wurden.

Wenn man wie LAURENCE JONES, mit 25 schon alle wichtigen Blues-Awards abgeräumt hat, steht man eventuell irgendwann vor der Frage, ob man weiterhin anspruchsvollen Blues für ein Nischenpublikum spielen soll, oder ob man versuchen soll, die Sache vorsichtig in eine Richtung zu lenken, die ein größeres Publikum erhoffen lässt. Jones hat sich für letztere Variante entschieden, wobei die Hinwendung zu poppigem Blues-Rock durchaus gekonnt vollzogen wird.

Entstanden sind ausnahmslos wirklich gute, unterhaltsame Tracks, die tatsächlich Hitpotential haben und ohne seine bisherigen Veröffentlichungen auch niemals unter Beschuss geraten wären. Kritik ertönt fast ausnahmslos aus der Ecke der Honoratioren, die sich als Hüter des heiligen Blues-Grals verstanden wissen wollen, denen jede Art der Modifizierung ihres geliebten 12-Takt Schemas per sé suspekt erscheint.

Schon der Opener „What Would You Do“ steckt die neue Marschrichtung ab, gefolgt von „Don’t You Let Me Go“, einer fast funkig anmutenden Nummer, die ganz nebenbei mit einem blusigen Gitarrensolo aufwartet, das die Kritiker gleich mal wieder verstummen lassen wird.

Mit „Hold Me Close“ folgt dann für mich das absolute Highlight des Albums, ein Titel, den man einfach nicht besser produzieren kann, der getragen durch pulsierenden Pianoeinsatz und sachte Akzentuierungen seitens des Schlagzeugs eine Dynamik entfaltet, die einfach aber zwingend ist, ganz zu schweigen von einer genialen Gesangslinie, mit der Jones neue Maßstäbe setzt.

Mit „The Truth“ und „Never Good Enough“ liefert das Album zwei weitere Hitaspiranten und nach sehr kurzweiligen 35 Minuten verklingt der letzte Ton, nicht ohne den Wunsch nach einer Wiederholung dezent im Raum stehen zu lassen.

FAZIT: LAURENCE JONES legt mit seinem neuen Album „The Truth“ seine Wahrheit auf den Tisch. Getrieben von dem Wunsch, sich aus seinem bisherigen Schattendasein als zwar anerkannter aber nur mäßig erfolgreicher Bluesgitarrist davonzustehlen, stellen die 10 Tracks des Albums eine Hinwendung zu blusigem Pop-Rock dar, der auf ganz hohem Niveau daherkommt. Gegen den Wunsch nach kommerziellem Erfolg ist nichts einzuwenden, wenngleich Jones ein paar Fans der ersten Stunde verlieren wird. Eine jetzt sehr wahrscheinliche, stärkere Beachtung seiner Kunst sollte diese Verluste allerdings in Grenzen halten.

A. Schiffmann/musikreviews.de - 12/15 Punkten

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