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TAFT, DUDLEY

Skin And Bones

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  • 20234
  • TAFT, DUDLEY
  • CD
  • BLUES
Dass Dudley Tafts neues Album im ehemaligen Studio von Rock-Veteran Peter Frampton aufgenommen... mehr

Dass Dudley Tafts neues Album im ehemaligen Studio von Rock-Veteran Peter Frampton aufgenommen wurde, spielt bei der Musik von "Skin And Bones" nur eine unwesentliche Rolle. Aber möglicherweise hing der Spirit vom Mr. Frampton ja noch im Staub zwischen den Reglern und inspirierte den Bluesrock-Gitarristen zu diesem abwechslungsreich gestalteten Longplayer. Ähnlich wie bei seinem letzten Werk "Screaming In The Wind" verbietet es sich, Taft als 08/15 Bluesrock-Dudler einzuordnen, denn die 11 Tracks durchstreifen diverse Splitter-Genres wie Southern-Rock, Hard-Rock, Boogie, Grunge, Texas-Blues, Delta-Blues, ja, sogar leicht Poppiges und Jazziges ist zu hören. Dabei gelingt es dem pfiffigen und erfahrenen Mr. Taft, sich den stilistischen Erfordernissen der unterschiedlichen Songs durch sein variables Gitarrenspiel anzupassen und jeweils eine gute Figur zu machen. Einige messerscharfe Soli zeugen zwar von Tafts treffsicherer Fingerfertigkeit. Doch "Skin And Bones" beeindruckt weniger als Gitarrenfreak-Album, sondern eher als ausgeklügelte Rock-Platte mit geschmackvoller Songauswahl und durchdachten Texten. Durch Tafts selbst auferlegte Maxime, sich möglichst auf First Takes zu beschränken und so wenig Overdubs wie möglich einzuflechten, wirkt "Skin And Bones" sehr direkt, lebendig und frisch. Der bärtige Axeslinger aus Cincinnati hat sich mit seinen zwei Mitstreitern John Kessler (Bass) und Jason Patterson (Drums), sowie dem versierten Hammond B-3 Star Reese Wynans ins Studio verschanzt, um die Licks, Riffs und Ideenschnipsel ein wenig wirken zu lassen, sie anschließend binnen kürzester Zeit zu sondieren, zu straffen und letztlich die Spreu vom Weizen zu trennen. Erfreulicherweise darf man allen Beteiligten ein glückliches Händchen attestieren. "Skin And Bones" wirkt trotz vielfältiger Einflüsse wie ein Rock-Album aus einem Guss und dürfte dem Bluesrock-Afficionado ohne Scheuklappen jede Menge Spaß bereiten. Wahrscheinlich hätte sogar Altmeister Peter Frampton seine Freude daran.

Frank Ipach / Hooked-on-music.de




Nach soviel "Geschrei im Wind" besteht der gute Herr Taft nur noch aus Haut und Knochen. Nein, zum Glück nicht. Ein gutes Jahr nach Screaming In The Wind legt der amerikanische Sänger und Bluesgitarrist Dudley Taft aus Ohio mit "Skin And Bones" sein viertes Soloalbum vor. Und macht genau da weiter, wo er letztes Jahr aufgehört hat - mit noch einer extra Schippe Groove und Blues obendrauf. Beim letzten Album haben wir noch die an einigen Stellen etwas zu glatte Stimme kritisiert. Hier gibt es jetzt keinen Grund mehr zur Beanstandung, denn auch stimmlich hat sich Dudley Taft positiv weiterentwickelt und besitzt jetzt den notwendigen Drive sowie auch eine gewisse Portion an Rohheit im Timbre, um den Blues glaubhaft rüber zu bringen. Schon der eröffnende Titeltrack lässt wohlige Assoziationen an ZZ Top und Thin Lizzy wach werden. Der Amerikaner findet die richtige Mischung als klassischenBluesrock-Nummern mit packenden Duellen zwischen seiner Gitarre und der klassischen B3-Hammond-Orgel und schnelleren Titeln, die als waschechter Hardrock durchgehen. ‘Cuz when I‘m down and tired / she‘s my live wire / she turns blues to rock and roll‘ heißt es im ‘Lonesome Memphis Blues‘, und genau das gelingt Dudley Taft auf diesem Album immer wieder. Blues wird Rock‘n‘Roll, Hardrock wird Blues, und zwischendurch unternimmt der Musiker noch ein paar Ausflüge in den Grunge. Egal, ob langsam oder schnell, ob krachend laut oder auch zwischendurch mal etwas ruhiger: Die Musik kann mit jeder einzelnen Note begeistern. Wer hier nicht mitwippt, ist noch weniger als "Skin And Bones" und vermutlich schon so tot wie das kleine Skelett auf der Innenseite des Digipacks der CD. Taft hat wieder seine alten Weggefährten John Kessler und Jason Petterson an Bass und Drums um sich versammelt. John Kessler fungiert diesmal auch als Produzent der knackigen Scheibe, auf der Dudley Taft zehn eigene Songs und ein gelungenes Johnny-Winter-Cover präsentiert. Erklärtes Ziel des Amerikaners war es, "Skin And Bones" weniger nach einem Studioalbum klingen zu lassen als seine Vorgänger. Natürlich ist die Platte auch im (Heim)Studio entstanden, aber Taft verzichtete auf zuviel Overdubs und gab den Songs ein rohes und sehr direktes Feeling. Straight, direkt, bodenständig - das sind Dudley Taft und sein Bluesrock. Und damit ist diese Platte alles andere als nur Haut und Knochen geworden - nämlich eine der besten modernen Bluesscheiben dieses Jahres.

Note: 1- whiskey-soda.de

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