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ANDERSON, HAMISH

Out Of My Head

17,99 € * inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
  • 28472
  • ANDERSON, HAMISH
  • CD
  • BLUES
  • 21.06.2019
In Australien geboren, zog es Hamish Anderson im Frühjahr 2014 nach Amerika. Einen Namen musste... mehr

In Australien geboren, zog es Hamish Anderson im Frühjahr 2014 nach Amerika. Einen Namen musste sich Hamish Anderson schon gemacht haben, denn er eröffnete ein Konzert für die Blues-Ikone B.B. King. Gary Clark Jr. »[…] beschrieb Hamish […] als einen Musiker unter 30, den man unbedingt im Auge behalten muss. […]« Apropos Gary Clark Jr.: Ihn supportete der Protagonist im April 2019 in Australien.


2013 kam die EP "Hamish Anderson" auf den Markt. Sechs Songs umfasst "Restless" (2014) und 2016 debütierte er mit dem Album "Trouble". Neben Amerika-Touren beziehungsweise Auftritten in seiner Heimat spielte er auf Festivals wie Firefly, Mountain Jam, High Sierra, Summer Fest oder Telluride Blues & Brews Festival. "No Good", eine Single, die im Sommer 2018 vorgestellt wurde, dient als Warm-up für "Out Of My Head". Knackige Riffs kommen aus den Lautsprechern. Bei dem einen oder anderen Griff mag man sich an The Rolling Stones erinnert fühlen. Hamish Andersons Stimme ist ein Sympathieträger und mit den beiden Soli, die er uns in aller Kürze reicht, freundet man sich relativ schnell an. Jerry Borgé, seines Zeichens für die schwarzen und weißen Tasten zuständig, sorgt für feine Backup-Klänge. Die Einleitung ist gelungen. Danach erregt der Protagonist durch "Breaking Down" die Aufmerksamkeit des Hörers. Stramme Riffs von der akustischen Gitarre kommen gut an. Die ziehen sich in fast schon hypnotischer Art und Weise durch die Komposition. Ab und an wird der Rhythmus etwas variiert und dieser Jerry Borgé scheint allgegenwärtig zu sein, denn in dieser Nummer bringt er sich abermals gehaltvoll ins Spiel. Auch Aaron Stern am Bass ist hörbar-genüsslich auf den dicken Saiten unterwegs. Abgerundet wird das flotte Stück durch ein E-Sechssaiter-Rock’n’Roll-Solo. Jetzt müssen die Anhänger des Blues beziehungsweise Blues Rock erst einmal inne halten, denn "What You Do To Me" ist Sweet Soul. Auch dafür verfügt Hamish Anderson über die passende Stimme. Für Zwölftakter-Fans erweist sich dieses Lied, auch wenn es ein Soul-Hinhörer ist, als ein e Art Schnitt beim roten Faden der Scheibe. Allerdings passt in diesem Track alles bestens zusammen. Vom fein strukturierten Solo bis hin zu den Backing Vocals geht der Daumen hoch. Den Titeltrack "Out Of My Head" darf man ebenfalls nicht in der Sparte Blues ablegen. Der Künstler richtet seinen durchaus kompetenten Weitblick viel eher auf das poppig ausgelegte Singer/Songwriter-Metier. Der anziehende Schleicher mit klasse Perkussion-Klängen und abermals feinem Gitarren-Solo ist ziemlich gut, aber abermals betont, nicht für den Blues-Fan. Toll arrangiert sitzt Hamish Anderson bei "Happy Again" im Dämmerlicht am Lagerfeuer. Wieder klasse ist die effektiv reduzierte Rhythmus-Begleitung und der Bottleneck-Einsatz schiebt das Stück dann doch noch in die Nähe des 12-Takters. Mit "You Really Know What Love Is" sattelt der Künstler sozusagen das Pferd und reitet für gut drei Country-Minuten in Richtung Sonnenuntergang. Das wunderschön balladeske "Dark Eyes" ist zum Niederknien. Einfach toll, welche Emotionen dieser Musiker auch ohne explizit den glasklaren Blues aufzurufen, transportieren kann. Beim Zwölftakter ist der Australier ein Kenner. Die verzerrte sowie heftig solierende E-Gitarre prägt das rockende "You Give Me Something". "Damaged Goods" ist der Vertreter des Slow Blues in einer sehr gefühlvollen Darbietung. Hamish Anderson kann den Blues.


Wie der Songtitel es schon ahnen lässt, wird "World’s Gone Mad" zum textlichen sowie musikalischen Reißer. Ein klasse strukturierter 12-Takter. Hamish Anderson hat viele verschiedene Ideen im Kopf. So entwickelt sich "Out Of My Head" zu einem Album, das definitiv etwas für den aufgeschlossenen Blues-Anhänger ist. Der zeitweise andere Blick aus dem Fenster der Musik macht die Veröffentlichung zu einer abwechslungsreichen Angelegenheit.


(rocktimes.de/J. Brookes)

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