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JAY JESSE JOHNSON BAND

Down The Hard Road

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  • 24495
  • JAY JESSE JOHNSON BAND
  • CD
  • BLUES
  • 11.08.2017
‘The Blues Is a Damn Sad Thing‘ … Ja, Mann, da hast du verdammt Recht, Jay Jesse, zumindest wenn... mehr

‘The Blues Is a Damn Sad Thing‘ … Ja, Mann, da hast du verdammt Recht, Jay Jesse, zumindest wenn es nach Szene-Hardlinern geht, die nichts anderes kennen bzw. kennenlernen möchten als diesen Stil, und ebenso genügsam ist der Künstler selbst, der seit seiner frühen Kindheit im US-Bundesstaat Indiana mit rockigem Blues zu tun hat. Demgemäß klingt die Musik des zwischenzeitlich an die Ostküste (New York und Neuengland) Umgezogenen zumindest insofern nach der reinen Lehre, als er nicht aus seiner Zeit bei reinrassigen Hardwurstlern wie ARCANGEL oder DEADRINGER schöpft, die ihn immerhin Major-Label-Luft schnuppern ließ. Eingeweihten mag der Hit ‘Tragedy‘ im Gedächtnis geblieben sein, den erstere - zu den Mitgliedern zählten zwei Musiker von Alice Cooper und sogar BLUE ÖYSTER CULTs Joe Buchard 1983 - gemeinsam mit FOGHAT- und Gary-Moore-Sänger Charlie Huhn in die AOR-Charts hievten. Selbiger war auch noch auf “I’ve Got An Axe To Grind” (2007) zu hören, dem zweiten Solalbum des Gitarristen, der bis heute regelmäßig mit konservativ gestrickten Longplayern von sich reden macht. Davon unterscheidet sich "Down The Hard Road" nur geringfügig, doch speziell das hingebungsvolle Orgel-Pfeffer, das Hammond-Player Lee Evans einstreut, macht einen maßgeblichen Unterschied zum "blauen" Einerlei aus. Bassist Reed Bogart und Drummer Smokey Donaldson bilden eine feste Bank als Rhythmusgruppe, die sowohl zweckmäßig mit minimalem Aufwand schreiten - höre slowen Stoff wie ‘Anywhere The Wind Blows‘ oder ‘Tears Of Angels‘ - als auch feist grooven kann wie in der eröffnenden Slide-Wuchtbrumme ‘Down The Hard Road‘. Johnson selbst stellt sich dabei nicht immer ins Rampenlicht, zeigt aber vor allem beim urig akustisch beginnenden ‘Drive Me Home‘ und während des akustischen Roadmovies ‘The Messiah Will Come Again‘ zum Schluss, weshalb das Album zu Recht unter seinem Namen erscheint.


FAZIT: Ideell wie rein musikalisch ist das hier die unverfälschte Blues-Lehre in einer exzellenten, wenn auch - eben deshalb - nur leidlich originellen Ausführung. Jay Jesse Johnson ist ein unverbesserlicher Bewahrer der Genre-Tradition, verleiht seinen Songs aber mit einer spielstarken Band in erweiterter Besetzung mehr Frische, als es etwa klassische Trios vermögen. Einer für metropolitanische Clubs umgedeuteten Variante von Albert Kings Standards ‘Born Under A Bad Sign‘ hätte es dabei gar nicht bedurft.

(A. Schiffmann/musikreviews.de - 10/15)

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