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FRAGILE

Golden Fragments

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  • 31046
  • FRAGILE
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 10.07.2020
Das halte ich für eine ungewöhnliche Zusammenarbeit, was da unter dem Projektnamen Fragile im... mehr

Das halte ich für eine ungewöhnliche Zusammenarbeit, was da unter dem Projektnamen Fragile im Jahre 2020 als „Golden Fragments“ veröffentlicht wurde. Fragile stellen sich vor als die ehemals in Europa führende Tribute-Band von Yes, die während ihrer fünfzehn Jahre andauernden Aktivzeit mit Alan White, Steve Howe und Rick Wakeman live spielte.


Seit neulich möchten Fragile dem Geiste von Yes mit eigenen Kompositionen huldigen. Josephine Claire Hamill (Künstlername Claire Hamill) ist eine seit 1971 aktive Singer-Songwriterin, die unter anderem mit Jethro Tull, Procol Harum, Wishbone Ash, Steve Howe und Jon and Vangelis tourte oder aufnahm. In ihrer besten Zeit wurde Hamill als Großbritanniens Antwort auf Joni Mitchell gehandelt. (Zu ihrer Begleitband auf dem Album „Touchpaper“ von 1984 gehörte ein gewisser Chris Squire). Trotzdem scheint sie nie über den Status eines Geheimtipps hinausgekommen sein.


Die beiden Parteien bilden seit 2013 eine Band, die auf „Golden Fragments“ gemeinsam ihre eigenen Stücke vorstellt. Dabei erscheint es naheliegend, dass die kompositorischen Einfälle im Geiste von Yes auf die ursprünglichen Fragile-Mitglieder Wilson, Hunt und Day zurückgehen, während die Ideen und der Gesang von Hamill dem Ganzen an einigen wenigen Stellen einen leichten Singer-Songwriter-Anstrich verleihen. Als direkte Verbindung zu der Yes-Vorgeschichte dient Clive Bayley von Mabel Greer‘s Toyshop, der hier in zwei Stücken den Gesang beisteuert. Die meiste Zeit wird Claire Hamill allerdings derart gut in das Gesamtbild integriert, dass sie nur als eine der mehreren Gesangsstimmen wahrgenommen wird. In „Five Senses“ und „Heaven’s Core“ zum Beispiel widmen sich Fragile dem sphärischen und mehrstimmigen Gruppengesang, in dem die einzelnen Gesangstimmen - mit Unmengen an Studiohall-Effekten versehen - wohl den Arrangements und den Stimmungen des Yes-Albums „Going for the One“ nacheifern. (Einige dieser leicht verfremdeten Gesangsstimmen könnten Billy Sherwood gut gefallen). Zudem werden die Yes-Fans auf „Golden Fragments“ einige Momente ausmachen können, die sie an die konkreten Werke von Yes erinnern, wie zum Beispiel die Keyboardakkorde am Anfang von „Time to Dream“ an „Close to the Edge“. Bei den anderen Einfällen von Fragile denkt sich der Yes- und Retroprog-Fan wiederum: „erstklassiger Sympho-Prog, zu dem Yes als Komponisten leider nicht mehr fähig sind.“ Statt bloß ein Abklatsch zu sein, zeigen Fragile immer wieder, dass man die Tradition der Yes-Musik auch fortführen und pflegen kann, ohne die Peinlichkeiten im Stil von „Heaven and Hell“ zu generieren. Wie zu erwarten war, kann man in den Beiträgen des Bassgitarristen, des Keyboarders und des Gitarristen die Inspirationen durch die großen Vorbilder Chris Squire, Rick Wakeman und Steve Howe ausmachen. Der Gitarrist Oliver Day liefert mit „Open Space“ ein kurzes Solostück für die akustische Gitarre ab, wie es Steve Howe einst gerne auf den Alben von Yes tat.


Das Phantasie-Artwork von „Golden Fragments“, das sich eindeutig nach Roger Dean richtet, verdanken wir dem US-Künstler Steve Mayerson. „Golden Moments“ von Fragile halte ich für eine würdige Huldigung an die Musik von Yes, die erstaunlicherweise mit den eigenen Kompositionen erfolgt.

S. Zielinski/babyblaue-seiten.de

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