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ROMEO, MICHAEL

War Of The Worlds, Pt. 2 Gatefold black 2LP

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  • 34339
  • ROMEO, MICHAEL
  • LP
  • PROGRESSIVE
  • 25.03.2022
Ltd. Gatefold 180g 2LP Symphony X Gründer und Mastermind MICHAEL ROMEO meldet sich mit... mehr

Ltd. Gatefold 180g 2LP


Symphony X Gründer und Mastermind MICHAEL ROMEO meldet sich mit einem Paukenschlag zurück! Auf seinem 3. Soloalbum ‘War Of The Worlds, Pt. 2’, seinem Debüt für InsideOut Music/Sony Music Entertainment, liefert MICHAEL ROMEO nichts geringeres als fantastischen Progressive Rock/Metal. Während das Vorgängeralbum ‘War Of The Worlds, Pt. 1‘ bereits einen guten Vorgeschmack auf das Kommende gab, hat MICHAEL ROMEO sein Werk auf seinem neuen Meisterwerk bis ins kleinste Detail verfeinert. Unterstützt wurde er einmal mehr von der gleichen, unglaublich tighten Rhythmusgruppe, John ‘JD‘ DeServio (Bass / Black Label Society) und John Macaluso (Schlagzeug, Yngwie Malmsteen, Ark, James LaBrie). Die Orchestrierung des Albums ist unübertroffen und MICHAEL ROMEOs feinste Riffs unterstreichen sein technisches Können, während die Arrangements seine gesamte Genialität unterstreichen.


Natürlich stand 2018 bei der Veröffentlichung von "War of the Worlds, Pt. 1" in Anbetracht des Titels abzusehen, dass MICHAEL ROMEO früher oder später eine Fortsetzung einfädeln würde. Der Hauptkomponist und Gitarrist der amerikanischen Prog-Metaller Symphony X beendete vor vier Jahren eine über zwei Dekaden andauernde Pause seiner Solokarriere (sein Debüt "The Dark Chapter" erschien bereits 1995) und gefiel dabei mit filmreifer Musik, die sich in Teilen mit jener seiner Band überschnitt.

Dies lässt sich nun auch über den Nachfolger sagen. "Pt. 2" kanalisiert ROMEOs wohl stärkste Impulsgeber - Neoklassik-Exzentriker Yngwie Malmsteen (Solos) und die selige Pantera-Rampensau Dimebag Darrell (Riffs, knallharter Sound) - abermals in Kompositionen, die als Hommage an H.G. Wells´ auf mehreren Ebenen bahnbrechenden "Krieg der Welten" angelehnt sind und somit auch einen gewissen Bezug zur aufgewühlten wirklichen Welt des Jahres 2022 haben.

Das Album unterhält eine gute Stunde lang mit knallharten und vermehrt flotten Nummern wie ´ Divide & Conquer´ (wäre auch ein typischer Symphony X-Opener) oder ´Parasite´, deren wertvollster Posten Neumitglied Dino Jelusick am Mikrofon ist, während die Stammbesetzung um den Namensgeber mit Schlagzeuger John Macaluso und John DeServio am Bass im Verhältnis zum Vorgänger konstant geblieben ist.

Geringfügig entspannterer Stoff wie das mit orientalischen Melodien anschiebende ´Destroyer´ und das getragene ´Just Before The Dawn´ (geht als Power-Ballade durch) decken die andere Seite des Spektrums auf "War of the Worlds, Pt. 2" ab, wohingegen das neunminütige ´Maschinenmensch´ auf eine Achterbahnfahrt vom Schlage Dream Theaters zur derben Zeit von "Train Of Thought" nach der Jahrtausendwende mitnimmt.

Aufgelockert werden die "normalen" Tracks von cineastischen Interludien, die an die Orchesterwerke alter Perückenträger und zeitgenössischer Kinomusik-Schreiber erinnern, Chor-Passagen verweisen dabei auf Symphony X´ "New Mythology Suite".

FAZIT: MICHAEL ROMEOs dritter Alleingang bietet in der Gegenüberstellung mit den vorangegangenen Alben die höchste Dichte an leicht zugänglichen Songs und empfiehlt sich somit - auch wegen der starken Lead Vocals - als Alternative zu einem auf sich warten lassenden neuen Symphony X-Langdreher. (Andreas Schiffmann/musikreviews.de - 11/15)



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