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WESERBERGLAND

Sacrae Symphonia No.1

16,99 € * inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
  • 34615
  • WESERBERGLAND
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 18.02.2022
Bereits der Vorgänger aus dem WESERBERGLAND schwirrte musikalisch ´ Am Ende der Welt ´... mehr

Bereits der Vorgänger aus dem WESERBERGLAND schwirrte musikalisch ´Am Ende der Welt´ entlang und war trotz seiner Unterteilung in Side A und Side B ein einziger, 42 Minuten langer Song. Konsequent schwebt auch das dritte Werk aus dem Osloer WESERBERGLAND 39 Minuten lang durch die Irrungen und Wirrungen einer einzigen, ellenlangen Komposition.

Mastermind Ketil Vestrum Einarsen (Synthesizer, Computer, Live-Fx, WHITE WILLOW, WOBBLER, MOTORPSYCHO, JAGA JAZZIST) lässt dieses Mal nicht nur den Krautrock von CAN und NEU wieder auferstehen, sondern verwebt diesen mit klassischer sowie experimenteller und elektronischer Musik. Zudem kontert das Epos noch mit einigen Angriffen aus dem Noise und Rock. Daher gebührt ebenso der Erfahrung von John McEntire (TORTOISE, GATR DEL SOL) beim Mischen die Anerkennung, dass sich dieses neuerliche Experiment mit seinen unterschiedlichen Ansätzen und mannigfaltigen Teilen wunderbar ineinander fügt.

Die dritte Rundfahrt durch das WESERBERGLAND hält nämlich Landschaftszüge des Avantgarde-Komponisten Karlheinz Stockhausen bereit, unternimmt obendrein einen Abstecher in die venezianische Spätrenaissance und durchquert selbstverständlich erwartungsfroh die experimentellen Landschaften der Siebzigerjahre, insbesondere der Experimentell-Experten sowie der Krautrock-Brüder.

Infolgedessen hatte Masterschöpfer/Produzent Ketil Vestrum Einarsen das Werk vor den Aufnahmen teilweise Ton für Ton komponiert, aber auch genügend Luft gelassen, damit ebenso seine Gäste – Gitarrist Gaute Storsve (RHYS MARSH), Saxofonist Jørgen Mathisen (KROKOFANT), Pianist Jan Terje Augestad, Schlagzeuger Vetle Larsen, Bassist Ingebrikt Håker Flaten sowie Fillippo Tramontana am French Horn und Manuel Domeneche an der Oboe – Raum zum Improvisieren finden.

Die ´Sacrae Symphonia No. 1´ beginnt dort, wo ein Orchester ohne Dirigent zusammenkommt, beim Aufprall der Töne, schlicht im Chaos. Erst langsam schälen sich aus der Geräuschkulisse hier und dort Melodieansätze heraus, die sich zu tobenden und grollenden Abfahrten entwickeln, ehe das Schlagzeug für die Blasinstrumente hörbar die Führung übernimmt. Irgendwann steigert sich der Geräuschpegel wieder zu einem fiebrigen Summen, in dem die schweren Saiten pulsieren, um urplötzlich dem Schlagzeug den Weg für neuerliche Brachialattacken zu ebnen. Die restlichen Instrumente sorgen derweil für die gehörige Portion Dissonanz sowie im gar nicht so fernen Ausklang für das schaurig schöne Ausblasen der ´Sacrae Symphonia No. 1´.

Nur für Kunstliebhaber, für Freigeister und Experimentalisten. (M.Haifl/saitenkult.de -8,5 Punkte)

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