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SUNCHILD

As Far As The Eye Can See

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  • 19634
  • SUNCHILD
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 01.01.2011
Jedes Jahr ein Album, darunter macht es Antony Kalugin nicht, allerdings pro Projekt. So... mehr

Jedes Jahr ein Album, darunter macht es Antony Kalugin nicht, allerdings pro Projekt. So erschien auch 2011 ein Sunchild-Album. Dabei war „As Far As The Eye Can See“ bereits das 10. Album (mit drei Projekten) des damals knapp 30jährigen Antony Kalugin. Ein Output, der vermutlich selbst Roine Stolt oder Neal Morse ehrfürchtig staunen lässt. Dabei ist die Qualität – zumindest bei den Sunchild-Releases – durchweg gut bis sehr gut. Das gilt letztlich auch für „As Far As The Eye Can See“. Kalugin zelebriert, begleitet von zahlreichen Musikern, seine ganz eigene Variante des melodischen Progressive Rock, irgendwo in der Mitte zwischen Neoprog (englisch-polnischer Prägung), Retroprog (mit skandinavischem Einschlag) und versponnener Rockmusik mit einem gewissen Hang zum Melodic Rock, allerdings ohne epische Stadionhymnen. Kalugin präsentiert verspielte, detailreiche, vielfarbige, unterhaltsame Arrangements, die den Hörer sanft kitzeln und bei der Stange halten, aber keinesfalls nerven oder verwirren (zumindest, wenn er auf eher melodische Musik steht). Bei allem Wohlklang vermeidet Kalugin geschickt das Abdriften ins Kitschige oder Belanglose. Einzige Ausnahme ist hier vielleicht die Ballade „Rising“, die knapp am Gesülze-Abgrund vorbeischrammt. Nun gut, dass sind knapp 5 Minuten und dann ist wieder alles gut. Die leicht bluesige Gitarre, die auch mal kräftig bratzeln darf, folkige Elemente, jazzige Passagen und Kammerprog-Elemente mit Streichern und Bläsern bereichern das Klangbild. Kalugin weiß die Vielzahl seiner Mitstreiter zu nutzen. So gewinnt Sunchild ein eigenes Profil, auch wenn zumindest der Opener sicherlich auf keinem Flower Kings-Album als Fremdling auffallen würde. Überhaupt sind die Flower Kings, The Tangent (schon wegen diverser Flöten-Einsätze) und die Karibik-Progger Anima Mundi, deren Gitarrist Roberto Diaz hier einen Gastauftritt hat, gute Vergleichswerte. Kalugin benutzt auf diesem Album etwas erdigere Tastensounds als sonst, was dazu beiträgt, dass dieses Sunchild-Werk eher in den Retroprog als in den Neoprog eintaucht. Ein gewisse Leichtgewichtigkeit, ja Frische, wohnt der Musik von Kalugin ohnehin immer inne. Neben seinem eigenen Gesang, der nicht unbedingt spektakulär, aber solide und passend ist, lässt Kalugin zwei Damen zu Gehör kommen, nicht selten im Duett oder gleich im Chor. So runden die gelungenen Gesangspassagen das Album ab. Im ersten Stück entsteht sogar so eine Art Rock-Musical, bei dem die Singstimmen verschiedene Rollen zu präsentieren scheinen. Überhaupt steuert der Gesang immer mal wieder eine humoristische Komponente bei, welche die Musik zusätzlich auflockert. So reiht sich „As Far As The Eye Can See“ in die Reihe guter Werke der Marke Sunchild nahtlos ein. Antony Kalugin entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem Markenzeichen im Bereich des melodischen Neo- / Retroprogs.

(T. Kohlruss/BBS - 11/15)

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