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SUNCHILD

Isolation

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  • 19635
  • SUNCHILD
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 01.01.2012
Musikalisch entwickeln sich Sunchild von ihrer Basis, dem melodischen Neoprog, durchaus ein... mehr

Musikalisch entwickeln sich Sunchild von ihrer Basis, dem melodischen Neoprog, durchaus ein Stück weiter. Die Keyboards sorgen für Flächen, Zwischenspiele und allerlei Soundgimmicks, bleiben dabei aber immer geschmackvoll und eher dezent. Viel dominanter ist da schon die Gitarrenarbeit, die hymnische Soli, zupackende Riffs und allerlei flinke Läufe zu bieten hat. Das erdet die Musik und bietet einen schönen Kontrast zu den überwiegend auf Wohlklang getrimmten Melodien. Die Rhythmusfraktion legt dazu einen sanft pulsierenden Teppich. Kompositorisch ist Kalugin aber auf der Höhe der Zeit und schreibt sich und seinen Musikern modernen, verspielten Rock auf die Instrumente, der filmmusikartig weit ausholt und immer wieder neue Stimmungen heraufbeschwört. So sind die Arrangements farbig und abwechslungsreich, bauen immer wieder geschickt Spannung auf, die sich dann auch folgerichtig meist in symphonischen Parts entlädt. Reichhaltige Musik, die zu keinem Zeitpunkt kitschig oder überladen wirkt. Besonders gelungen ist auch der gesangliche Vortrag. Sänger und Sängerin durchleben die Songs eher wie Schauspieler und schildern plastisch die Gefühlswelt der Protagonisten. So kann der Hörer an Melancholie, Frustration, Verzweiflung, aber auch Hoffnung teilhaben. Wie fast immer bei Sunchild halten sich landestypische Elemente in engen Grenzen, Folklore ist nicht das Ding von Kalugin. Eher schon baut er neben seinem melodischen Rock mal auf kammermusikalische Einschübe, beatleske Melodien oder floydsche Passagen. Und der monumentale Schluss-Chor erinnert irgendwie an Musiktheater, skurril, aber passend. Kalugin agiert mit seiner Gruppe erstaunlich eigenständig, auch wenn natürlich Einflüsse sowohl aus den 70ern (Camel, Pink Floyd), 80ern (britischer Neoprog, Peter Gabriel) und 90ern (polnischer Neoprog) spürbar sind (obwohl man natürlich nie so genau weiß, was davon der Künstler möglicherweise kennt oder auch nicht). Insgesamt ist „Isolation“ ein hörenswertes Werk der symphonisch-melodischen Seite ‘unserer‘ Musik geworden. Die bunten Arrangements und die instrumentalen Leistungen unterhalten aufs angenehmste...

(T. Kohlruss/BBS - 11/15)

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