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INSECT ARK

Portal / Well

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  • 19840
  • INSECT ARK
  • CD
  • PROGRESSIVE
Autumnsong Records: ‘Portal/Well‘ is the deeply melodic, dense, austere & wildly unhinged debut... mehr

Autumnsong Records: ‘Portal/Well‘ is the deeply melodic, dense, austere & wildly unhinged debut album from Insect Ark. Written, performed & recorded by Dana Schechter (Angels Of Light / Bee And Flower) in complete solitude, in her Brooklyn studio. ‘Portal/Well‘ finds its voice in the haunting groans of the lap steel guitar, the stalking bass, the insistent drum programming & the deep oscillations of synthesisers.




Die Multi-Instrumentalistin Dana Schechter (GIFT HORSE, BEE AND FLOWER, SWANS-Ableger ANGELS OF LIGHT) spinnt mit dem Projekt INSECT ARK seit 2011 experimentelle Klänge im Spannungsfeld Doom bis Drone. Heuer präsentiert sie nach zwei Siebenzöllern nun ein erstes Album, das den Stil auf voller Länge spannend hält und Lust auf eine Live-Darbietung des mittlerweile zum Duo (gemeinsam mit Ashley Spungin von TAURUS am Schlagzeug und Synth) ausgewachsenen Konstruktes macht. Dort sähe man auch den beeindruckenden Instrumentenpark, der bei der Produktion verwendet wurde, wobei besonders die Lapsteel-Gitarre akustische Ausrufezeichen setzt. Die artifiziellen Drums passen zur kalten Atmosphäre, die INSECT ART ein Stück weit in den Nimbus des Industrial der Achtziger rückt (Wax-Trax-Stoff), wobei dankenswerterweise selten Ambient-Beliebigkeit hervorgekehrt wird. Die meistens der insgesamt eher längeren Stücke - "Crater Lake" und "Lowlands" fungieren sozusagen als knappe Zwischenspiele - schleppen sich dahin, allerdings wider Erwarten kaum monoton. Die Farbenfülle in puncto Sound ist bei aller Kargheit zu üppig, der instrumentale Nebel auch ohne Vocals zu aussagekräftig, als dass sich die Leaderin diesen Vorwurf machen lassen müsste. Entfremdung und Nihilismus - das sind die ersten Stichworte, die beim Hören von "Portal/Well" einfallen, womit sich das Projekt durchaus mit CORRECTIONS HOUSE (kommen ja aus einem ähnlichen Umfeld) vergleichen und messen lassen darf. Das zentral gesetzte Flirren von "Octavia" steht beispielhaft für INSECT ARKs Stil, den sich übrigens auch alle geben sollten, die aktuell LOCRIAN auf Relapse Records schätzen - nicht nur weil Schecter deren aktuelles Album als Gast bereichert.


FAZIT: Freunde der Veröffentlichungen vor allem von Neurot feiern mit "Portal/Well" ein kleines Fest. INSECT ARK verstören und betören mit ihrem kühlen und doch irgendwie heimeligen Stil zu gleichen Teilen, sind also bestes Futter für den wagemutigen Klangentdecker

A. Schiffmann/Musikreviews.de - 11/15 Punkten

ALBEN DIESER BAND/ARTIST
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INSECT ARK

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