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ENGLAND

Garden Shed 2LP gold inkl. 8 Bonustracks

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  • 21203
  • ENGLAND
  • LP
  • PROGRESSIVE
  • 18.12.2015
Originally released 1977 - Doppel-LP · Gatefoldcover ·180 g farbiges ( Gold ) Vinyl,limitiert... mehr

Originally released 1977 - Doppel-LP · Gatefoldcover ·180 g farbiges ( Gold ) Vinyl,limitiert auf 500 Exemplare ? Original Aufnahmen von 1977, digital re-mastered, inkl. 8 Bonus Tracks, teilweise unveröffentlicht, original Illustrationen und Grafiken, Lyrics und begleitende Texte zu den Bonus Tracks, Musiker-Biografien und einleitendem Text von Robert Webb


Tracklist:

CD1: (Original recording from 1977)

01. Midnight Madness 6:55 02. All Alone 1:52 03. Three Piece Suite 12:57 04. Paraffinalea 4:11 05. Yellow 5:24 06. Poisoned Youth 16:15


CD2: (Bonus Tracks)

01. Nanagram >Live< 2006 5:09 02. Carmina Burana 4:00 03. Fags, Booze & Lottery 4:47 04. The Ladie‘s Valley 7:42 05. Masters Of War 4:27 06. Three Piece Suite (Olympic Version, 1976) 11:44 07. Heebeegeebee 5:37 08. Nanagram 4:15


Line-up:

Martin Henderson / bass & vocals Franc Holland / guitar & vocals Robert Webb / keyboards & vocals Jode Leich / percussion, bass & vocals


Die britische Band England legte 1977 mit dem Album "Garden Shed" ihr Debut vor. Vorweg kann schon einmal eine uneingeschränkte Empfehlung für die Freunde des guten alten 70er Jahre Progs ausgesprochen werden. Es handelt sich um eine äußerst interessante Kreuzung aus Elementen von den alten Genesis und Yes. Die Band verstand es wirklich gekonnt, sich der charakteristischen Stilmittel dieser beiden Bands zu bedienen, ohne dabei wie eine Kopie zu wirken. Vielmehr hat man dabei eine in dieser Art einzigartige Variante geschaffen. Von der instrumentalen Seite sind insbesondere das wunderbare Mellotron und der herrlich dröhnende Baß hervorzuheben. Gerade wegen des variablen Baßspiels, das dem von Chris Squire sehr ähnlich ist, können Parallelen zu Yes gezogen werden. Von der allgemeinen Atmosphäre ist man aber Genesis näher. Im Falle des ausgefeilten mehrstimmigen Gesanges können einem am Rande auch Gentle Giant in den Sinn kommen. Qualitativ bieten einem England fünf durchweg hochklassige Titel. Besonders hervorzuheben ist als Einstieg das überaus dynamische "Midnight Madness". Weitere Glanzstücke sind die beiden Longtracks "All Alone" und "Poisoned Youth". Hier sind wirklich alle Elemente vorhanden, die das Herz jedes Prog-Nostalgikers höher schlagen lassen. Somit ist der Stil von England alles andere als gewöhnungsbedürftig, sondern man fühlt sich gleich irgendwie heimisch. Auf jeden Fall ist "Garden Shed" jedem Fan, der nach unentdeckten Perlen aus den 70er Jahren genauso giert wie ich, uneingeschränkt zu empfehlen. Zu erwähnen ist am Rande noch, daß "Garden Shed" zur Zeit leider nur als sehr teurer Korea-Import erhältlich ist [nicht mehr, siehe weiter unten (Udo)]. In meinem Besitz befindet sich eine japanische Pressung aus dem Jahr 1988, die den großen Nachteil hat, daß sie von einer Vinylfassung heruntergezogen wurde. Gerade in den ruhigen Passagen ist ein Knistern nicht zu überhören. Die aktuelle koreanische Fassung ist jedoch von den Masterbändern aufgenommen worden. Gerade solch ein Juwel wäre ein Paradebeispiel für eine gelungene Wiederveröffentlichung von Musea. Da könnte man wenigstens auch etwas über die Bandgeschichte erfahren.

H.Straske/BBS - 13/15 Punkten