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OAK

False Memory Archive

15,99 € * inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
  • 26837
  • OAK
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 28.09.2018
Ein neues Album der Norweger? Cool. Das ging ja fast an mir vorbei. Aber so einfach lass ich... mehr

Ein neues Album der Norweger? Cool. Das ging ja fast an mir vorbei. Aber so einfach lass ich mich nicht abschütteln, hehe. Für den Vorgänger Lighthouse hatte ich einige Lobhymnen übrig und auch bei False Memory Archive bin ich froh gesinnt. Die Musik von Oak ist sphärisch geprägt, nicht unähnlich ihrer Landsleute von Airbag, allerdings agiert man nicht im Floyd-Modus, sondern hat sein ganz eigener Stil, der vom dominanten Pianospiel des Sängers vorangetrieben wird. Auffallend sind auch die einprägsamen Refrains und Gesangslinien. Songs wie We, The Drowned und False Memory Archive verfügen schon über einen eindrücklichen Ohrwurmcharakter. Lost Cause ist da etwas schwermütiger und mysteriöser. Ein Stück mit viel Abwechslung. Ein wildes Saxofonsolo wird von einem versöhnlichen Schluss abgelöst. Auch The Lights zeigt sich düster und geheimnisvoll. Ein Song, der erst verarbeitet werden muss, um es zu verstehen. Irgendwo zwischen Minimal-Music und Post-Rock. Interessant. Allerdings hätte ich als Komponist versucht, noch etwas mehr Spannung in den Song hineinzubringen, vor allem der Schluss schreit geradezu nach etwas mehr Aufmerksamkeit. These Are The Stars We’re Aiming For und Transparent Eyes sind wiederum eingängiger und mehr dem Artpop zuzuschreiben. Psalm 51 beginnt wiederum sehr ruhig und entspannt. Der Schluss tendiert dann in Richtung Postrock mit typischer Schrammelgitarre. Darüber wird dann aber ein Saxsolo gelegt. Sehr speziell aber wunderschön.

Das Trio hat wiederum ein paar Gäste im Studio eingeladen, darunter Björn Riis (Airbag), der stark mit der Band verbunden ist und man ist schon länger befreundet.

Fazit: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Sound der Band eher ruhig geprägt ist und dem Artpop bzw New Artrock zuzuordnen. Wer auf die neuen Marillion, Airbag, Gazpacho steht, dem sollte dieses Album sehr zusagen. Es ist ein melancholisches, sphärisches wie auch emotionales Unterfangen. Nichts für die härtere Fraktion unter den Proggern. Hier kommt eindeutig der weichere Kern zum Vorschein. False Memory Archive erscheint bei Karisma Records. (D. Eggenberger/proggies.ch)


Genügsame fünf Jahre haben OAK ins Land ziehen lassen, um den Nachfolger ihres sträflich unbeachteten Debüts „Lighthouse“ an den Start zu bringen. Zeit, die hörbar produktiv genutzt wurde, um die schon auf dem Erstling anklingenden Stärken in jeder Hinsicht zu entwickeln und nun auf „False Memory Archive“ in ein Album zu destillieren, das im Bereich des scheuklappenbefreiten Art Rock nichts weniger als wegweisend ist.

Die Norweger tun sich im sonst hier und da zu spannungsarmen Feld zwischen anspruchsvoller Rockmusik und Prog-Anleihen in erster Linie durch ihr extrem verdichtetes Songwriting hervor, das sich ungeachtet vieler Konventionen munter querbeet bedient und am Ende schlüssig zusammenführt. Mit Mellotron und klassischen Orgelsounds trifft Gutes von vorgestern mal auf moderne Electronica, dann wieder auf fast kakophones Saxofon oder traditionell geprägte Akustikgitarre. Über allem die wandelbare und zu perfekt harmonisierten Chorälen geschichtete Stimme von Simen Valldal Johannessen, der zeitweise an einen unbeschwerteren Jonas Renkse erinnert, im dunklen Register dann aber wieder das Timbre von MAJOR PARKINSON-Fronter Jon Ivar Kollbotn bedient, das man bis dato für einzigartig gehalten hatte.

Man täte dem Album Unrecht, einzelne Songs herauszustellen. „We, the Drowned“ ist als Essenz alles Kommenden der ideale Einstieg ins Album, wenn auch der kompositorische Wagemut noch etwas zurück gehalten wird. Das folgende „Claire de Lune“ bietet dahingehend ab der Trackmitte mit einem sensationellen Jam richtig an, bevor der Titeltrack mehr als eine dieser besonderen Melodien bereithält, die bezeichnenderweise immer nur skandinavischen Bands zu gelingen scheinen. „Lost Causes“ ist das stärkste Kopfnicken in Richtung der Landsmänner von MAJOR PARKINSON und featured fast nebenbei Leads des AIRBAG-Gitarristen Bjørn Riis. Das Interlude „Intermezzo“ wird fast im Alleingang vom Piano getragen und zeigt, dass auch zeitgenössische Filmmusik zu den prägenden Einflüssen der vier Norweger gehört. Mit „The Lights“ folgt der zehnminütige Longtrack des Albums, der mit eindringlicher Atmosphäre und zurückgefahrener Dynamik für atmende Kontrapunkte zum bisher Gehörten sorgt. „These are the Stars we’re aiming for“ schwingt sich nach beschaulichem Orgel-Beginn zu einer echten Hymne auf, während „Transparent Eyes“ zum Ende des Albums als echte „Lazarus“-Referenz herhält. Das abschließende „Psalm 51“ ist zu Beginn ein sehnsüchtiges Zeugnis der OAK-Anfänge als minimalistisch komponierende Folk-Formation, bevor Klavier und Mellotron ein stimmungsvolles Postrock-Auslaufen inszenieren, das auch dank gut getimter Saxofon-Leads dem Album ein würdiges Ende bereitet.

So ist „False Memory Archive“ maximal vielschichtig gelungen, auch weil bis ins letzte Detail nichts dem Zufall überlassen wird. In diesem Zuge beachtlich, dass es der glasklare Mix von – natürlich – Jens Bogren jederzeit schafft, allen Beteiligten hörbar gerecht zu werden. Nicht nur der Soundarchitektur wegen drängen sich Vergleiche mit OPETHs „Damnation“-Phase oder ent-psychten PORCUPINE TREE und STEVEN WILSONs frühen Solowerken auf – mit unbekanntem Ausgang, wohlgemerkt.

FAZIT: Mit „False Memory Archive“ legen OAK ein absolutes Referenzwerk des modernen Art Rock vor. Dank detailverliebter Arrangements und entblößend guten Songwritings kommen die Norweger ohne jede Härte aus und lassen die Etablierten in dieser Form ganz alt aussehen – ein Album für die einsame Insel. (D. Kluger/musikreviews.de-15/15)


Oak is a Norwegian progressive pop/rock band that originally emerged from a folk-rock duo. The four members have a diverse background spanning from classical piano to electronica, prog- and hard-rock, with references to the alternative scene as well as progressive rock – something that has combined to make a distinguished and unique sound. Mixing this with great musical skills and a vision of being accessible to a wide audience resulted in their debut album “Lighthouse” in 2013. Five years later, they are back with the stunning follow-up “False Memory Archive”. A natural continuation from “Lighthouse”, to which it has several small nods and referances. The album has been meticulously crafted, with more use of electronics and low bass frequencies. It is both darker and groovier than its predecessor, while still sounding familiarly like Oak. They have taken several steps as songwriters and musicians, and ended up in a slightly darker and progressive territory – where the light still shines through in shape of catchy elements and stunning vocal harmonies, which creates the duality that defines them as a band. The band has a wide source of inspiration - Opeth, Ulver, Pink Floyd, Porcupine Tree, Depeche Mode, Mew, Simon & Garfunkel, John Martyn, Massive Attack, Jeff Buckley – And also classical composers like Chopin, Bach and Dvorák; and film composers like Hans Zimmer, Harry Gregson Williams, James Horner and John Williams. No wonder that Oak really doesn‘t sound like anything else. The album was recorded in Ljugekroken Studio and Tøyen church, and was mixed and mastered by Jens Bogren with Oak at Fascination Studios


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