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DILEMMA

Random Acts Of Liberation

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  • 27236
  • DILEMMA
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 09.11.2018
Melodic/Progressive Rock Group mit Collin Leijenaar (Kayak, Neal Morse, Dave Bainbridge,... mehr

Melodic/Progressive Rock Group mit Collin Leijenaar (Kayak, Neal Morse, Dave Bainbridge, Affector) & Declan ‘Dec’ Burke (Frost *, Audioplastik, Darwin’s Radio). Mixed By Rich Mouser (Spock’s Beard, Transatlantic, Neal Morse)

 

Die ersten Reaktionen aus der Szene sind sehr vielversprechend, so sagt MIKE PORTNOY (Sons Of Apollo / Neal Morse Band / Flying Colours / ex-Dream Theater): "Das neue Album von DILEMMA ist ein sehr tolles, modernes Prog ‘ala neue Spocks, Frost, Flying Colours, Steven Wilson und Haken.

 

ARJEN LUCASSEN (Ayreon / Star One / The Gentle Storm / Vengeance): „Gute Gitarrenriffs, sehr speziell. Ich denke auch, dass Dec Burkes Gesang wirklich gut klingt. Die Musik ist eine Mischung aus Prog und Pop und ist gut geschrieben, gespielt und recorded. Ich muss sagen, dass Collins Schlagzeug super klingt - die gesamte Produktion und Mischung ist großartig, sehr transparent .

 


 

Es war inzwischen ziemlich still geworden um die holländisch/britischen Progger von Dilemma. Stolze 23 (!) Jahre sind inzwischen in die Lande gegangen. Eine Zeit, in der andere Bands die Welt erobert haben. Aber es sah auch lange Zeit danach aus, dass diese Band nie wieder ein Album veröffentlichen würde. Doch der Neuzugang in Person des Sängers Declan „Dec“ Burke stieß dazu und brachte frischen Wind ins abgestandene Spiel. Das Ergebnis liegt nun endlich vor und trägt den bedeutungsschwangeren Titel „Random Acts Of Liberation“. Was die britisch/holländische Kollaboration um Mastermind Robin Z hier auf Rille gebannt hat, ist schon beeindruckend. 70 Minuten melodischer Rock mit Progressive Rock und stellenweise sogar Metal gespickt, präsentiert uns die Band ein Album, dass man so vermutlich nicht erwartet haben dürfte. Die Kompositionen reichen von 3 Minuten Spielzeit bis zu geschlagenen 12 Minuten und verlieren selbst in den ruhigen und getragenen Parts nie den Spannungsbogen. Man kann nur den Hut ziehen vor dieser Leistung. Selbst ein Begriff wie Eingängigkeit bekommt hier eine neue Bedeutung, ist er doch nicht gleichzusetzen mit Kommerzialität (was genau bedeutet das eigentlich?) und Anbiederung an wohl bekannte Schemata. Hier steht die Freude am Musizieren im Vordergrund und nicht das Abarbeiten von am Rechenschieber entstandenen Songstrukturen. Man darf sehr gespannt sein, wie es mit der Band dann in 20 Jahren weiter geht, wenn dann das dritte Album erscheint.

Fazit: Herrlicher Melodic Prog an der Grenze zum Metal.

(C.Speidel / metalglory.com)

 


Hört ihr schon mal in ein Album rein, nur weil euch das Cover so gut gefällt?

Und absorbiert ihr dann das Dargebotene im Verstoß gegen die alte Regel „Never judge a book by its cover“?

Das Cover von „Random Acts Of Liberation“, jedenfalls, ist so ein Beispiel. Das Image des Titels ist perfekt getroffen. Wie kann man „Freiheit“ besser abbilden!

Umso besser, wenn die Musik den Vorurteilen standhält. Das ging mir beim letzten Mal bei SikTh so, nur umgekehrt - der Inhalt ist tatsächlich noch fürchterlicher als die Verpackung. Aber SikTh ist eherner Prog, da beißt der Ochse keinen Schwanz ab, um im SikTh-Jargon zu bleiben. Sind Dilemma auch Prog, oder sind sie „zufällig“ in dieser Schublade gelandet? Schauen wir mal in den Buchstabenwald: „Dilemma sind „frischer Wind im abgestandenen Spiel“, „70 Minuten melodischer Rock [sind] mit Progressive Rock und stellenweise sogar Metal gespickt“, „ es gibt einen amtlichen Prog-Faktor“ und „es geht auch weniger frickelig und dafür mehr gradlinig“ zu. Aber „nicht zu extrem proggig, manchmal mutet das Material geradezu spacig an.“

Prima! Frischwindiger, ungefrickelter Melodic-Space-Prog mit Metalpatina. Und das alles in amtlicher Weise, von einer Band, die 23 Jahre von der Bildfläche verschwunden war und jetzt verspätet, aber effektiv nachgelegt hat. Einige an der Produktion beteiligte Leute arbeiteten bereits für Spock´s Beard und Transatlantic. Na also!

Damit mal reingehört, von den kraftvoll gespielten Akkordblöcken im eingängigen The Space Between The Waves bis zu maschinenhaften Soundscapes („urban sampling“) von The Mist of Vale.

Den ersten nachhaltigen Abdruck liefert The Inner Darkness. Yep! Für diesen wilden und dynamischen Ritt haben wir den Eintritt bezahlt! In 12 Minuten Laufzeit bringt das holländisch/britische Konglomerat alles unter, was es auszeichnet. Reflektierter, schlüssiger Songaufbau, Variationsbreite in den Zwischenteilen, intelligente Wendungen, eine größtenteils positive Stimmung, überzeugendes musikalisches Handwerk. Gitarren und Keyboards sind gleichermaßen beteiligt. Bei 72 Minuten Laufzeit kann man eine nett/belanglos/banale Rocknummer, wie sie schon Rick Nielsen mit viel Teen-Appeal zu schreiben wusste, verschmerzen (All That Matters). Mit dem Longtrack The Inner Darkness liefern Dilemma den Prognachweis, ohne mit branchenüblichen Abgedrehtheiten zu nerven.

Der introvertierteste Song ist Dear Brian. Nur mit Akustikgitarre und Violine begleitet erzählt Dec Burke die traurige Geschichte eines Schizophrenen, in dem sich der Protagonist schließlich selbst wieder erkennt. Hier hat „Random Acts“ Ähnlichkeit mit Neal Morse´s nachdenklichem Songwriteralbum „Life & Times“.

Auch sonst treten Dilemma konfliktfrei Assoziationen los: Prodigal Son, anspruchsvoller Poprock in Neo-Wilson-Manier mit Synth-Verzierungen und eindrucksvollem Refrain, könnte auch auf „To The Bone“ oder „The Best of Blackfield“ zu finden sein. Melodik, Soli und Synthesizerteppiche von Play With Sand entdeckt man auch bei besseren Saga-Songs, Wonder (Not Of My Own), dessen Gitarrensolo Steve Lukather alle Ehre macht, ruft David Paich/Jeff Porcaro´s Africa in Erinnerung.

Das heißt auch: Die Musik ist nicht frei von Bombast und Pathos. Das ist gut, und die Band legt mit feinen Instrumentalteilen und mitreißenden Soli, die immer wieder eingebaut werden, eine Schippe drauf. So werden die Abläufe abwechslungsreich und zum Teil auch wohltuend unerwartet gestaltet.

Spock´s Beard machen jetzt Mainstream-Prog, Riverside, Subsignal und Roine Stolt auch - Dilemma liegen also voll im Trend der Zeit.

Peter Meyer/BBS - 11/15 Punkten

 


 

2018 release from the Dutch/British melodic and progressive rock act Dilemma. Since their last gig in April 2012, the band disappeared from the public eye. But behind the scenes these guys have been busy with their album Random Acts Of Liberation, which has been mixed by Rich Mouser (Spock‘s Beard, Transatlantic, Neal Morse). Founder and keyboardist Robin Z is still an important part of the team. So is drummer Collin Leijenaar (Kayak, Neal Morse, Dave Bainbridge, Affector), who handled the production side of things this time. The band today consists furthermore of British guitarist/vocalist/ front man Declan ‘Dec‘ Burke (Frost, Audioplastik, Darwin‘s Radio), guitarist Paul Crezee and bass player Erik van der Vlis. Dilemma is no stranger to the melodic and progressive rock landscape. In the late ‘90s the band‘s distinctive sound led to a record deal with SI Music/Roadrunner Music.

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