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TELEGRAPH

Mir

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  • 27351
  • TELEGRAPH
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 04.01.2019
Fantastic 70‘s prog rock sounding, for fans of Camel, Nektar, Eloy, & Grobschnitt Telegraph... mehr

Fantastic 70‘s prog rock sounding, for fans of Camel, Nektar, Eloy, & Grobschnitt


Telegraph hails from Israel. The quartet embraces an old school prog rock sound with gusto. The band‘s music is highly reminiscent of Camel. Its simply an obvious influence that can‘t be denied.


This is a concept album based around the story of cosmonaut Sergei Krikalev, who had an exceptionally long stay on the Mir spacecraft due to political infighting in the disintegrating Soviet Union. Predominantly (but not exclusively) instrumental the music has a strong melodic bent with symphonic rock elements. In addition to the aforementioned Camel leanings I hear a diversity of other 70s sounds in their musical DNA - including 801 and Novalis. Long flowing tracks with beautiful soloing over a strong rhythmic pulse.


As I work through the album I‘m reminded in parts by The Snow Goose and Moonmadness. I may be overstating the Camel theme here - I don‘t want to give the impression that Telegraph are simply a clone. They aren‘t but you‘ll hear familiar sounds that will make you grin from ear to ear.


Tracklist
1. Mir 0-1 (6:02)
2. Initiation (8:18)
3. Gravity (8:57)
4. Out There (8:52)
5. Claustrophobia (4:14)
6. Remote Control (14:51)



Durchaus erwünschte Nostalgie in purer Form, Retroprog in Vollendung, oder eher mangelnde Originalität? Das war schon immer die Frage, wenn eine vergleichsweise junge Progband statt verstärkt an eigener Identität zu arbeiten lieber große Vorbilder aus den 70ern nachahmte. Das Quartett Telegraph aus Israel ist so ein Fall. Den vier Musikern hat es die musikalische Formation namens Camel offenbar ganz besonders angetan, die mit ihren frühen Alben bekanntlich wichtige Impulse für den „klassischen“ Prog der 70er lieferte. Vor allem, was die ausgeprägte Sanftheit und Melodiosität betrifft.

Die Musik von Telegraph auf ihrem Debütalbum „Mir“ folgt also hauptsächlich den großen Vorbildern. Sogar die rote Umrandung der CD kann an die Camel-CD’s von London Records erinnern, die ein ähnliches Design hatten.

Als Konzept für „Mir“ diente die Geschichte eines sowjetischen Kosmonauten Sergei Krikalev, der Anfang der 90er Jahre einen verlängerten Aufenthalt in der Raumstation absolvierten durfte, weil unter ihm gerade das Imperium zusammenbrach, das ihn raufschickte.

So tauchen immer wieder die zu einer Raumfahrt passenden Geräusche und die auf Russisch sprechenden Stimmen auf, die als kleine Zwischenspiele dienen. Musikalisch erwartet einen rückwärtsgewandten Hörer eine entspannende Reise in die frühen 70er, als Camel ihren eigene Nische in der weiten Welt des Progressive Rock etablieren.

Es wird von Telegraph also eine leichtfüßige Musik im Geiste von Camel geboten, die, mit einem leichten Canterbury-Anstrich aufwartend, eine unterhaltsame Abfolge von bedächtigen und temporeichen Melodiebögen für Keyboards und Gitarre hervorzaubert. Dabei stehen die instrumentalen und die gesungenen Passagen bekanntlich gleichberechtigt nebeneinander. (Falls Camel nicht gerade ein rein instrumentales Album aufnahmen). Bei Telegraph habe ich dennoch den Eindruck, dass Instrumentales überwiegt. Da dürfen natürlich auch die (bei Telegraph seltenen) Flötenmelodien nicht fehlen. Gespielt werden diese bei Telegraph von dem hauptamtlichen Drummer, womöglich sobald er etwas Zeit für einen Flötenpart findet. Vermutlich bezogen auf das Konzept des Albums, höre ich in der Musik immer wieder spacig-verträumte Stimmungen. Geschmackvoll ist das Wörtchen, was mir als erstes zu alledem einfällt.

Aber auch die floydigen Töne, aus ihrer kommerziell erfolgreichsten Zeit, und zwar mit der singenden Gitarre in der Art eines Herrn Gilmour, oder den dezenten Synthies und Piano a la Herr Wright glaubte ich hier stellenweise ausmachen zu können. In „Claustrophobia“ erklingen lyrische akustische Gitarren, wie ich sie bei den frühen Genesis sehr schätze.

Falls jemand also nach einem verschollenen Album von Camel suchen sollte, wird er vermutlich auch mit „Mir“ von Telegraph vorerst zufrieden sein. Kurzum, die Scheibe ist ein Fest für die Camel-Fans und die melodisch orientierten Retroprog-Freunde!

Siggy Zielinski/´BBS - 11/15 Punkten

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