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COSMOGRAF

Mind Over Depth

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  • 27675
  • COSMOGRAF
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 12.04.2019
Robin Armstrong hat kürzlich in einem Interview gesagt, er sei ein Fan des Filmes „Jaws“. Man... mehr

Robin Armstrong hat kürzlich in einem Interview gesagt, er sei ein Fan des Filmes „Jaws“. Man sieht's auf dem Cover seines 6. Albums. Ein furchterregender weißer Hai taucht mit riesigem Maul und langen Zähnen direkt hinter einem Tiefseetaucher auf. Wirkt sich diese visuell dargestellte Aggressivität etwa auch auf seine Musik aus? Bisher waren Cosmograf eher für moderate Töne bekannt, wo härtere Passagen eher selten vorkamen. Nun, diesmal ist es anders: über weite Strecken dominieren die härteren Töne. Die ruhigen und oft sphärisch angehauchten Momente fehlen aber nicht gänzlich. So startet der Opener mit weit über 2 Minuten leicht dahin fließenden Klängen äußerst atmosphärisch. Und Härte bedeutet bei Robin Armstrong nicht dasselbe wie bei einem Metaller. Er bleibt stets melodisch, mit kurzen prägnanten Soli und einem Schwall an Tönen, mal futuristisch, mal retro.

Kein Konzeptalbum diesmal. Keine Vogelscheuche. Keine traurige Geschichte mit viel Melancholie. Dafür eine hart riffende Gitarre die sich austobt und den meist gut zugänglichen Kompositionen eine bemerkenswerte Wandlung verleiht. Dass er dabei auch gerne mal auf die Vorbilder der 70'er zurück greift lässt sich nicht leugnen. Besonders in GODSPEED zu hören, wo er anfangs das Intro von Led Zeppelin's „No Quarter“ benutzt, um später dann auf ein Riff im Black Sabbath Stil umzuschwenken und zum Schluss wieder Led Zeppelin zu zitieren. Zugegebenermaßen ist das geklaut, allerdings auch saugeil gemacht und das Herz jedes 70'er Pubertierenden dürfte hier voll drauf abfahren. Solch eine Härte hat man bisher nicht von Cosmograf gehört.

Bei nur 5 Tracks auf ca. 45 Minuten verteilt haben wir die Hälfte fast durch. THE SMOKE AND THE FLAME als kürzester Song ist eine Verbindung zwischen eingängigem, sinfonischem Prog und AOR und eher durchwachsen. Zum Schluss dann das wuchtige GOODBYE TO ALL ILLUSIONS, wo Robin Armstrong blubbernde und flirrende Synthies im Kraftwerk-Stil genau so einzusetzen weiß, wie breitbeinig riffende Gitarren und richtig hart röhrende Orgeln.

Es wird womöglich schwierig sein für Robin Armstrong, seine alten Fans mit auf diesen neuen Weg zu nehmen. Wer aber für den Wunsch eines Künstlers Dinge zu verändern Verständnis aufbringt, der sollte ihm die Chance eines Antesten geben. Was ich tat. Kommt zwar nicht an den Vorgänger „The Hay-Man Dreams“ heran, das mir aber auch eine 13/15 wert war, ist aber dennoch ein gutes Album. Mir gefällt der bisherige Antimatter-Stil besser, diese verschleppten Rhythmen fehlen. Hier hat es halt mehr härtere Momente, was aber mit Sicherheit viele neue Fans erschließt denen er bisher zu melancholisch war. Wer diese Furcht bisher hegte um einen Bogen um Cosmograf zu machen, der kann diese ablegen. Ein Muss für Fans von melodischem, diesmal aber auch mal deutlich härterem Prog.

(M. Colling/BBS - 11/15)



Multiinstrumentalist Robin Armstrong hat sich auf seinem neuesten Album kein weiteres Rundum-glücklich-Konzeptpaket ausgedacht, sondern einfach eine Rahmenhandlung erschaffen, die er mit fünf überlangen Songs ausfüllt. Seine Musik ist auf dem siebten Werk härter geworden, führt den Neo Prog Rock in die Gefilde des New Artrock und Prog Metal. Zur Umsetzung standen ihm, der sich an Gesang, Gitarre, Keyboards und im Produzentensessel austobt, Bassist Colin Edwin (O.R.k.) und Schlagzeuger Kyle Fenton zur Seite.

In einer allzeit aufgeladenen Stimmung reiben sich in blauer und cineastischer Ausführung metallene Härte als auch elektronische Beigaben die Hände. Eine vage Vorstellung wäre die Hochzeit von PURE REASON REVOLUTION und PENDRAGON, sowie PORCUPINE TREE und OSI.

Robin Armstrong überträgt seinen aufgewühlten, inneren Zustand auf die Kompositionen, verarbeitet die Vorbereitungen zum Atombombenabwurf in Hiroshima als auch aktuelle Umwälzungen.

(M. Haifl/streetclip.de/7 Punkte)



Es dauert eine gute halbe Minute bis sich die Musik deutlich vernehmbar aus den Boxen schält. Vorher ein wenig Gezirpe, Gemurmel und Echos aus der Ferne ehe synthetische Streicher übernehmen und für scheinbare Behaglichkeit sorgen, die aber kaum mehr ist als ein finsteres Lächeln während einer stürmischen Nacht. COSMOGRAF ist immer noch der Multiinstrumentalist und Sänger Robin Armstrong, begleitet von Kyle Fenton an den Drums und bei zwei Stücken unterstützt von Ex-PORCUPINE TREE-Bassist Colin Edwin. Armstrong ist wütend, das lässt sich am leicht gestiegenen Härtegrad der Musik festmachen, die aber viel zu schnuffelig unterfüttert ist, um in derbe Punk-, Metal-, brettharte Stoner- oder gar irgendwelche Core-Bereiche vorzustoßen sowie an den kritischen Texten, die das Unbehagen an einer Unkultur ausdrückt, in der auf vielfältige Weise gelogen, betrogen wird, um eine perfide Art der Fremdbestimmung zu etablieren. Sei es durch die scheinbare Option zahlloser Wahlmöglichkeiten, die sich nur als Weg in die Repression entpuppen, vorgegaukelte Wahrheiten, die auf Lügen fußen und manipulative Menschen gegen die ein Haifischbecken fast so etwas wie ein Wellnessbad ist. Die Haithematik wird nicht nur durch das an „Jaws“ angelehnte Cover thematisiert, sondern bekommt im Track „Sharks“ eine eindeutige Zuweisung. Das kommt zwar alles etwas grobmotorisch und verknappt rüber, macht aber unmissverständlich deutlich, dass der COSMOGRAF Armstrong mit der Gesamtsituation höchst unzufrieden ist. Guter Mann. Gesanglich hat das leider nicht die durchschlagkräftige Wucht, die es bräuchte, um vollends zu überzeugen (dafür wären ein Ian Curtis oder David Eugene Edwards nötig), was Robin Armstrong freimütig selbst eingesteht. Aber er zieht sich etwas atemlos, aber achtbar aus der Affäre. Die Musik zur Misere hat einen verdammt langen Atem, zwischen Elegie und Aufschrei wird ein Platz am Kamin geschaffen, an dem man sich echauffieren und behaglich wärmen kann. Die Gitarren kreisen und greinen, dass es eine Wonne ist, die Tasteninstrumente legen einen flauschigen Teppich drunter. Mit eigenem Klang, der anerkennenswerterweise weder bei PINK FLOYD noch PORCUPINE TREE abkupfert. Bei „Sharks“ erinnert Armstrong stellenweise gar gelinde an den seligen David Bowie. „Mind Over Depth“ ist opulenter aber nicht überladener Prog, hymnisch, ohne im Wolkenkuckucksheim zu landen. Beim scharfkantigen Synthie- und Gitarreneinsatz auf „Goodbye To All Illsuions“ sagt niemand „RAMMSTEIN“, dafür ist der Track zu verspielt, verschnörkelt und von einnehmender Pracht. GALAHAD müssten diese Mischung aus moderatem Ungestüm und nachdenklichem Innehalten eigentlich mögen. 


FAZIT: Freunde, wenn andernorts zu lesen ist, dass COSMOGRAF mit ihrem neuen Hang zu Härte alte Fans möglicherweise abschrecken könnten, lasst Euch nicht irritieren. „Mind Over Depth“ ist völlig kompatibel zu den früheren Werken. Ist halt immer noch ein Unterschied, ob man mit dem Federkissen zuschlägt oder einer Stahlkugel vom gleichen Gewicht. Ein ambitioniertes Album, das dem eigenen Anspruch gerecht wird und nicht daran zerbricht. Die Wertung wie gewohnt mit Sternchen.   

Jochen König/musikreviews.de - 11/15 Punkten





Everything going on in our minds – every thought, feeling, sensation, everything we are aware of – is in fact happening only in our private internal worlds. Our reality is defined by the attention we give to these thoughts and the negative ones can inevitably lead us to feeling out of our depth… Mind Over Depth is characteristically introspective and allegorical like previous Cosmograf albums, but this record is much heavier with influences that draw from modern progressive metal, electronica and classic heavy metal.


Joining Robin on his seventh Cosmograf release is Colin Edwin - Bass (O.R.k/ Porcupine tree) and Kyle Fenton - Drums.

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