LONELY ROBOT

Under Stars + 3 Special Edition CD Digipak

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  • 27813
  • LONELY ROBOT
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 26.04.2019
Limitiertes CD Digipak mit drei Bonustracks   John Mitchell (Arena, Kino, Frost*, It... mehr
Limitiertes CD Digipak mit drei Bonustracks
 
John Mitchell (Arena, Kino, Frost*, It Bites) ist im Prog-Rock schon lange keine unbeschriebenes Blatt mehr und sowohl exzellenter Multi-Instrumentalist als auch talentierter Sänger und Produzent, der mit Lonely Robot vor einigen Jahren eine Albumtrilogie startete, die nun mit ‘Under Stars‘ einen krönenden Abschluss findet.

 

Nach den Vorgängern ‘Please Come Home‘ (2015) und ‘The Big Dream‘ (2017) sowie dem sehr erfolgreichen, 2018 veröffentlichten Kino-Album ‘Radio Voltaire‘, ist Mitchell aktuell so produktiv wie nie zu vor und sein neuestes Werk ‘Under Stars‘ das letzte, aber auch beste Lonely-Robot-Opus. ‘Das Album wurde in intensiven anderthalb Monaten aufgenommen und ich bin ganz besonders stolz darauf‘, gibt Mitchell zu Protokoll. Und er hat allen Grund dazu, denn die Stücke mit einer erfrischend harten Kante (‘Ancient Ascendant‘, ‘When Gravity Fails‘) und die mit seinem Händchen für große Melodien und süchtigmachenden Refrains ausgestatteten ‘Authorship Of Our Lives‘, das poppige ‘Icarus‘ und ‘How Bright Is The Sun?‘ übertreffen die Vorgänger einerseits produktionstechnisch als auch in schierer Ausdrucksstärke. ‘Ich wollte dieses Mal, meiner Liebe zum 80er-Synthwave etwas mehr Raum eingestehen‘, erklärt Mitchell. ‘Also, seid gewarnt vorm (Roland) 808!‘ Letzterer ist natürlich nur ein Bruchstück dieser detailreichen, cinematischen Space-Rock-Sause im Mitchell-Stil und ein grandioses Finale seiner ‘Astronauten-Trilogie‘, die in allegorischer Weise eine wichtige Frage stellt: Warum verschwenden wir so viel Zeit mit technischem und digitalem Krempel, wenn es doch so viel Schönes in der Welt gibt? Zum Beispiel dieses Album!

 



Bei "Under Stars" handelt es sich um den Abschluss jener Geschichte über einen fiktiven Astronauten, die 2015 auf "'Please Come Home" begann. Diesmal beleuchten LONELY ROBOT die Generation Smartphone und ihre Ignoranz dem gegenüber, was um sie herum vor sich geht. Tausendsassa John Mitchell hat wie üblich alle Instrumente selbst eingespielt, nur einige Stelle Bassist Steve Vantsis überlassen und seinen angestammten Komplizen Craig Blundell zum Trommeln eingespannt, um die anhand vorgegebener Songtitel entstandene Musik einzuspielen.

Heraus kam zum dritten Mal in Folge eine Zusammenstellung von Songs im klassischen Sinn, bei deren Komposition Mitchell - Kunstfertigkeit hin oder her - eindeutig Wert auf eingängige Strukturen legte. Zugleich konnte er seine längst sehr individuelle Handschrift besonders prägnant zur Geltung bringen; man erkennt praktisch nach 30 Sekunden, wer den Opener 'Ancient Ascendant' geschrieben hat und performt. Es ist ein ungewohnt verhaltener Einstieg mit dem Charakter eines Wiegenlieds, dessen umso lauter aufbrausender Refrain allerdings vorwegnimmt, wie der Rest des Materials gestrickt ist.

Dynamik wird auf "Under Stars" großgeschrieben. Das Titelstück verwandelt sich genauso wie gegen Ende das entlarvend betitelte 'Inside This Machine' von einem Leisetreter zu einem bombastischen Instrumental im Nimbus der späten Pink Floyd (das Gitarrensolo!), das mit charakteristischer Roboterstimme vorgetragene 'The Signal' kommt einer zarten Schwärmerei des David Bowie von "Ziggy Stardust" gleich, um die schleppende Gitarrenbreitseite 'The Only Time I Don't Belong Is Now' danach umso wuchtiger zu machen, und das poppige, vom gegenwärtigen Synthwave-trend beflügelte 'Icarus' stellt einen drastischen Kontrast zu solchen Kraftbeweisen dar.

'How Bright Is The Sun?' könnte dann von einem Soloalben Peter Gabriels stammen und ist die - jawohl - schönste Nummer dieser Platte, mit der LONELY ROBOT ihre Trilogie auf besonders massenkompatible Weise vollenden.

FAZIT: "Under Stars" ist das beste der bisher drei LONELY-ROBOT-Alben, weil John Mitchell hier Pop und Art Rock auf ideale Weise verschmilzt, ohne dass mehrheitsfähige Hooks einer- und satte Gitarrenhärte andererseits zu kurz kommen würden. Von der Produktion, die Kopfhörer-Gourmets auch längerfristig nicht sattmachen dürfte, ganz zu schweigen …

Andreas Schiffmann /musikreviews.de - 12/15
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