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ODD LOGIC

Last Watch Of The Nightingale

15,99 € * inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
  • 29497
  • ODD LOGIC
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 08.11.2019
ODD LOGIC  bleiben eine erfreulich eigensinnige Konstante im Prog-Bereich, egal wie es... mehr

ODD LOGIC bleiben eine erfreulich eigensinnige Konstante im Prog-Bereich, egal wie es gerade besetzungstechnisch um sie bestellt ist. "Last Watch Of The Nightingale" gehört zu den stärksten Genre-Releases 2019, die zu wenige potenzielle Hörer kennenlernen werden, und macht sich in der ungefähren Schnittmenge aus alten Riverside, den ewigen Underdogs Enchant und frühen Into Eternity prächtig. (Andreas Schiffmann)



Ein erfahrener Schiffskapitän namens Jengu verabschiedet sich (vorläufig) von seiner Frau und geht auf die (vermutlich) letzte Reise mit dem zuverlässigen Schiff Nightingale (zu Deutsch: Nachtigall). Doch die Schiffsbesatzung gerät in einen ungewöhnlichen Sturm, der den Kapitän in Angstzustände und schließlich in einen komatösen Schlaf versetzt. Kurz davor schafft Jengu es gerade noch, den geliebten Vogel, eine Nachtigall, aus dem Käfig zu lassen. Den Vogel hat Jengu von seiner Frau Anlia bekommen. Die Aufgabe des gefiederten Freundes im Falle eines Missgeschicks auf See oder Ozean schien es zu sein, Anlia darüber in Kenntnis zu setzen, indem er schlicht nach Hause zurückflog. Woher wissen wir von alledem? Die Tagebücher von Jengu und Anlia konnten gerettet werden und dienen nur als Grundlage für die Songtexte des achten Albums von Odd Logic.

Soweit die Konzeptgeschichte zu „Last Watch of the Nightingale“. Auf dem Album hat der Projektleiter, Sänger und Multiinstrumentalist Sean Thompson wieder fast alles selbst gemacht. Die Versuche eine Band zu formen gehören wohl der Vergangenheit an. Nur das Schlagzeug und der gelegentliche gutturale Gesang kommt von Pete Hanson. Die Gitarren, Bass, Keyboards und den Gesang steuert der Chef persönlich bei.

Das eröffnende Instrumental „Last Watch“ zeigt gleich die Möglichkeiten auf, die in diesem Duo stecken: es gibt dicht komponierten, virtuos dargebotenen Progmetal, der zwischen harten Riffs, jazzigen Momenten, kurzen Orgel-Einwürfen und lyrischen Teilen für Piano und Geige wechselt. Und da ist noch nicht mal der hervorragende Gesang dabei.

Den kontrastreichen Übergang in den ersten Minuten von „Garden of Thorns“ halte ich für den mitreißenden Höhepunkt des Albums. Die melodisch gesungenen Teile im Geiste von Enchant werden hier überraschend von einer energetischen Zuspitzung abgelöst, die nach einer heftigen Begegnung zwischen Meshuggah und Dream Theater klingt. Frappierenderweise gibt es diese spezielle Abfolge von Themen nur einmal in dem sechsminütigen Stück. Und von der Qualität her wohl nur einmal auf dem gesamten Album. (Diese raffinierte Art die Stücke zu schreiben, beweist doch vor allem, dass man von den AOR-Einflüssen denkbar weit entfernt ist). Allerdings kommt man dieser Leistung immer wieder, darunter in einigen Teilen von „Boundary Vision“, doch ziemlich nahe.

Dass der restliche Album für mich nicht ganz die Einmaligkeit der ersten Minunten von „Garden of Thorns“ erreicht, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Last Watch of the Nighingale“ über den gesamten Verlauf einen hochqualitativen, erstklassig arrangierten und dargebotenen Progmetal bietet, der zwischen den Djent-Momenten, melancholisch-epischen Themen und virtuosen Abfahrten doch eine spezifische Stimmung erzeugen kann. Falls man sich auf die märchenhafte Konzeptgeschichte einlässt und auch das suggestive Artwork mit dem gespenstischen Schiff heranzieht.

Hochinteressant finde ich auch den rhythmischen Aufbau und die Songstrukturen im ersten Teil von „Dreaming in Color“, die fast die hochverdiente Bezeichnung Mathrock verdienen, um noch einen (etwas kleineren) Höhepunkt zu erwähnen. Verglichen damit wirken die epischen Passagen des zweiten Teils von „Dreaming in Color“ nur noch gewöhnlich. Ganz zum Schluss erklingt etwas, was man als Geräusche eines Ozeans in ihrer Vielfalt interpretieren darf. Ein Stilmittel, das auf dem Album immer wieder auftaucht.

Der Aufbau von „Of the Nightingale“ lässt ebenso aufhorchen. Zur Eröffnung wird im Geiste des progressiven Death Metal musiziert, die Growls natürlich inklusive. Auf den brachialen ersten und den melodischen zweiten Teil folgt ein melancholisch sanfter Abschnitt, um anschließend wieder den extrem energetischen, hochpräzisen Progmetal-Einfällen zu weichen.

Für die bereits erwähnten Stimmungen einer romantisch-unheimlichen Seereise sorgt maßgeblich der kraftvoll-melodische Gesang von Thompson. Sobald es verstärkt episch in Richtung Power Metal geht, wechseln die Arrangements zu den sanft lyrischen Passagen, die natürlich nur die Vorbereitung auf den nächsten musikalischen Kraftakt darstellen.

Bei den ganzen Lobpreisungen habe ich den abschließenden Longtrack „Boundary Division“ nur kurz mal erwähnt. Dieser hat ebenso die meisten (wenn nicht sogar alle) der bereits erwähnten Qualitäten zu bieten. Da seien nur noch die besonders einnehmenden jazzigen Abschnitte erwähnt.

„Last Watch of the Nightingale“ ist allen Freunden des enorm abwechslungsreichen Progmetal zu empfehlen. Es wird regelmäßig zwischen den epischen Teilen, den aggressiven und den virtuosen Momenten sowie den sanft lyrischen und melodischen Passagen gewechselt, dass es eine Freude ist. (S. Zielinski/babyblaue-seiten.de - 12/15)




Last Watch of the Nightingale is the band‘s eighth album! The details of the story unfold within the physical CD booklet. For the best experience, we recommend reading through the booklet whilst listening to the album. For our digital-only fans, here‘s a brief summary of the events of LWotN: A long time trade ship captain, Jengu, departs from his wife for one last journey on his faithful ship Nightingale. Each song chronicles Jengu‘s crew drawn deeper into an unusual storm, eventually bringing the captain to a state of anxiety and comatose dreaming. At the point of submersion, he uses his last ounce of strength to release his beloved caged nightingale, which his wife, Anlia, had given him for protection on his long voyages. The bird finally arrives home, to Anlia‘s sorrow. She knows the fate of her husband. The journals and shipping records of both husband and wife are recovered, which help to fill in the rest of the story.

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