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BLACK SPACE RIDERS

Amoretum Vol. 2

15,99 € * inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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  • BLACK SPACE RIDERS
  • CD
  • STONER
  • 27.07.2018
Was, jetzt schon? Das aktuelle Album AMORETUM Vol.1 ist gerade erst erschienen, noch in aller... mehr

Was, jetzt schon? Das aktuelle Album AMORETUM Vol.1 ist gerade erst erschienen, noch in aller Munde, da legen BLACK SPACE RIDERS schon mit AMORETUM Vol.2 nach. Alle Songs und Texte von AMORETUM Vol.1 & Vol.2 entstanden zusammen und wurden in einem einzigen Kreativrutsch aufgenommen und produziert. Die Band entschied sich, die entstandenen etwa zwei Stunden Musik in zwei unterschiedlichen Teilen auf die Menschheit loszulassen. So ist das 6. Album der Band eine Fortführung, ein zweites Buch, besteht und besticht jedoch als vollkommen eigenes Werk.


Ist Vol.2 die rebellische ältere Schwester von Vol.1 oder der junge, ungezähmte Bruder? Vielleicht _ Auch auf AMORETUM Vol.2 geht es um das Spannungsfeld zwischen Furcht-Hass-Ablehnung-Dunkelheit auf der einen Seite und Liebe-Empathie-Hinwendung-Licht auf der anderen Seite. ,AMORETUM" (ein Kunstwort aus ,Amor" und ,Arboretum") steht dabei als Sinnbild für einen Schutzgarten und eine Keimzelle der Liebe. In Teil 2 zieht jedoch erst einmal ein Sturm im Garten der Liebe auf! Ein wilder Ritt über vier Vinylseiten erwartet uns. Harte, schnelle Heavyrocker leiten über zu wavigen Indie-Klängen und zwischenzeitlich verliert sogar der Postpunk sein ,Post". Psychedelischer Triphop trifft auf Dub-Reggae-Wurzeln und endet dann im lauten Psyche-Riff-Rausch. Klingt wild? Mmh _ klingt fett, atmosphärisch, hypnotisch, teils räudig, teils zart und wird bei all der Experimentierfreude zusammengehalten von einer eigenständigen Band, die nie stehenbleiben will, bei aller Bewegung und all den Schlenkern aber immer konsequent nach sich selbst klingt. Der rote Faden schwebt in Sound, Groove, Eingängigkeit und Atmosphäre stets über Allem und führt Dich durch diese wilde, weite Reise.


Mit 14 Songs ist der zweite Teil von BLACK SPACE RIDERS‘ „Amoretum“ (Kofferwort aus „Amor“ und „Arboretum“) üppig bestückt, und die Trennung der binnen nur dreier Monate entstandenen Stücke für beide Alben, die in einem Rutsch im vergangenen Sommer eingespielt und produziert wurden wie in einem Rausch, ergibt nun im Vergleich der beiden Longplayer sehr viel Sinn.

„Vol. 2“ ist wesentlich härter und direkter ausgefallen als sein Vorgänger und enthält das sperrigere Material. Die Band hat sich von kantigem Noise Rock beeinflussen lassen, ohne ihren warmen Stoner Rock-Sound und Hang zu psychedelischen Weltraumfahrten aufzugeben, woraus sich eine interessante Mischung ergibt. Das vom Bass angetriebene ‚LoveLoveLoveLoveLoveLoveLoveLoveLove!‘ (Anwärter auf den Songtitel des Jahres, oder?) schielt auf den frühen Post Punk, während im Hintergrund die vertraute Orgel dudelt.

‚Slaínte‘ lässt seinem Titel gemäß keltisch anmutende Folk-Melodien in einem fast punkigen Korsett anklingen, und ‚Leaves Of Life‘ klingt wie eine Verschränkung früher U2 mit 90er Rave-Anklängen im Rock, die ebenfalls von England ausgingen. Doch, das ist so, glaubt es oder eben nicht … Scheinbar miteinander unvereinbare Einflüsse hin oder her: Jeder Song kommt einer Entdeckungsreise gleich, was die Scheibe der vorangegangenen deutlich überlegen macht.

Zurückgelehnte Reggae-Grooves und Post Metal-Geschrei (‚No Way‘) sind ebenfalls nicht ausgeschlossen, weshalb man dem Quintett bescheinigen darf, sich völlig neu erfunden zu haben. Letzten Endes stellt sich nach diesem und dem vorangegangenen Parforceritt nur noch eine Frage: Was soll jetzt noch kommen von BLACK SPACE RIDERS? Kann Flucht nach vorn und ein konsequenter Stilbruch die einzige mögliche Weiterführung sein? Es bleibt auf jeden Fall sehr spannend.

FAZIT: Von „Amoretum Vol. 2“ wird man lange zehren können; es markiert den vorläufigen Höhepunkt im Schaffen dieser Reiter und wird am Ende des Jahres die Bestenlisten eklektischer Hörer dominieren. BLACK SPACE RIDERS haben hiermit den vorläufigen Höhepunkt ihres schrankenlosen Schaffens erreicht und stehen spätestens jetzt ganz allein auf dem Spielplatz, um ihre ganz eigenen musikalischen Sandburgen zu bauen. (Andreas Schiffmann / musikreviews.de - 13/15)

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