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VIBRAVOID

Mushroom Mantras

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  • VIBRAVOID
  • CD
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  • 17.11.2017
HIPPIESLAND ÜBER "MUSHROOM MANTRAS":  ...glücklicherweise weit von Genrekollegen wie den... mehr

HIPPIESLAND ÜBER "MUSHROOM MANTRAS":

 ...glücklicherweise weit von Genrekollegen wie den Black Angels oder Tame Impala entfernt, obwohl sie als legitime Neuzeit-Vorväter des momentan wieder trendigen Acid Rock gelten sollten, ja müssen! Für Musikliebhaber von Hawkwind, Pink Floyd, Lamp Of The Universe, Sweet Smoke, The Beatles, Ray Manzarek, Ravi Shankar, Tame Impala, The Black Angels und The Myrrors ein absoluter Seelen- sowie Ohrenschmauss und Traum von einem Album! 


Vibravoid befinden sich nach wie vor auf Friedensmission und legen knapp 10 Monate nach der Glanzleistung „Wake Up Before You Die“ ihr neues Album „Mushroom Mantras“ vor. Was Vibravoid bereits mit Songs wie „The Tascam Mantra“ oder „Three Minutes For A Free Tibet“ auf ihrem Debütalbum „2001“ andeuteten, setzt „Mushroom Mantras“ nun als komplettes Album auf beeindruckende Weise konsequent fort, denn Vibravoid schaffen es nach knapp 30 Jahren sich ebenso konsequent zu entwickeln und neu zu erfinden „Mushroom Mantras“ sind in der Buddhistischen Tradition kleine Pilze, die mit Segens- und Glücksgebeten bemalt werden und genau so ist auch dieses Album zu verstehen. Mit dem universellen Friedens-Mantra „Sarveshaam Svastir Bhavatu“ und „Om Gang Ganpataye Nama“ enthält „Mushroom Mantras“ sogar zwei der wichtigsten und ältesten Mantras der hinduistischen Kultur. Alle Songs des Album sind als Mantra konzipiert und bilden ein musikalisches Gesamtkunstwerk, wie es Düsseldorf bis dato nicht verlassen hat. Elektrische Sitars, Tablas. Mellotron und Theremin bestimmen das halluzinogene Klangbild und laden zu einem Trip Reise in die bunte Welt der Hippies und Blumenkinder, denn „Mushroom Mantras“ klingt, als wäre Pink Floyds „The Piper At The Gates Of Dawn“ damals als Pop-Art-Version in Bollywood produziert worden. Neben den extrem tanzbaren Mantra-Interpretationen gibt es Psychedelic, Space und Acid Rock vom Feinsten… mit einem gehörigen Schuss Popappeal und hymnischen Melodien! „The Legend Of Doctor Robert“ bedient mit Rückwärts-Sounds und Mellotron die Effekttrickkiste in Perfektion und ist ein Paradebeispiel, wie Psychedelic Rock im Jahre 2017 auch klingen kann – nämlich verdammt cool! „Echoes Of Time“ kann nur als Fuzz-Angriff auf konventionelle Hörgewohnheiten verstanden werden, groovt aber wie Hölle und enthält einen der besten Mit-Sing-Refrains des Jahres. „Apollo69“ ist der Zündstoff mit dem Raketen betrieben werden und liefert in nur zweieinhalb Minuten eine Reise durch den kompletten Kosmos und zurück. „Purple Pepper“, als totales Highlight, scheint schon gar nicht mehr von dieser Welt zu stammen und erreicht ein Nirvana ähnliches Verzerrer-Niveau. „The Orange Coat“ ist mit knapp 20 Minuten das längste Stück des Albums und verbindet fließenden Raga-Rock, Meditationsmusik, Fuzz-Gitarren und Echoeffekte zu einem Gesamterlebnis der inneren Einkehr. Fast von historischem Wert sind die auf der CD als Bonustracks enthaltenen Aufnahmen aus dem Jahre 1992. Lange Zeit verloren geglaubt und auf analogem Band aufgenommen, zeigt diese experimentelle Studio Session die visionäre künstlerische Leistung der Band. Analoge Synthesizer, Spielzeug Vocoder, Echokammern, Gitarren Effekte, vintage Orgeln und ein Roland Drumcomputer erzeugen eine ätherische und kontemplative Traumwelt, die deutlich an frühe Kraftwerk, Tangerine Dream, Ash Ra Temple, NEU! und Cluster erinnert. Bereits Jahrzehnte vor dem heutigen Kraut und Psychedelic Boom setzten Vibravoid eine ernsthafte Wiederbelebung der Kosmischen Musik ihrer Heimatstadt um. So urteilte die internationale Presse bereits: „viele Bands bemühten sich um die Auferstehung des Krautrock, Vibravoid dominieren dies in Perfektion“ - kein Wunder, liegt es den Vibravoid doch genetisch im Blut.