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MYSTERY

Redemption

€16.99 * Prices incl. VAT plus shipping costs
  • 37180
  • CD
  • PROGRESSIVE
  • 28.04.2023
Das neue Studioalbum der kanadischen Kult-Progger! Jean Pageau – Vocals, keyboards and flute... more

Das neue Studioalbum der kanadischen Kult-Progger!


Jean Pageau – Vocals, keyboards and flute
Michel St-Père – Electric and acoustic guitars, keyboards
François Fournier – Bass guitars, Taurus pedals, keyboards and tambourine
Sylvain Moineau – Electric and acoustic guitars
Jean-Sébastien Goyette – Drums
Antoine Michaud – Keyboards,


01 - Behind the Mirror
02 - Redemption
03 - The Beauty and the Least
04 - Every note
05 - Pearls and Fire
06 - My Inspiration
07 - Homecoming
08 - Is this how the Story Ends?


Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es wohl klingen würde, wenn die Rush der späten 1980er und 1990er, die aktuellen Yes plus die AOR-Götter Journey mal gemeinsame Sache gemacht hätten? Eher nicht, oder? Falls doch, braucht ihr euch nicht länger den Kopf zu zerbrechen. Ihr müsst einfach nur „Behind The Mirror“, den Eröffnungstrack des 2023er-Albums „Redemption“ von Mystery, auflegen. Denn im Laufe von dessen knapp sieben Minuten werdet ihr der Antwort auf diese Denksportaufgabe wahrscheinlich ziemlich nahe kommen – und das sowohl in Sachen Sound, Stilistik als auch Gesang.


Mystery stammen aus Quebec, der Hauptstadt der gleichnamigen, einzigen exklusiv französischsprachigen Provinz Kanadas. Die dennoch von Beginn an auf Englisch singende Band wurde bereits Mitte der 1980er von Gitarrist Michel St-Père gegründet, veröffentlichte aber erst 1996 ihr erstes Album. Seitdem entwickelte man sich von recht straightem Hardrock über zunächst sinfonisch anmutende Klänge bald immer mehr in Richtung melodischen Progressive- und Art-Rocks.


Mit „Redemption“ perfektioniert das Sextett seinen Stil weiter. Dabei wirkt das Gebotene arenatauglicher denn je, ohne dass die Musik an Intimität und Emotionalität eingebüßt hätte. Das Gegenteil ist der Fall, wenn der Hörer – wie etwa bei den ausgedehnten Instrumental- und Soloparts des melancholischen „The Beauty And The Least“ – sich immer wieder wunderbar fallen lassen und in seiner Gedankenwelt verlieren kann.


Apropos instrumental: Die Performances der Musiker an ihren Arbeitsgeräten sind atemberaubend gut, dabei durchgehend songdienlich. Niemand schert hier aus, um irgendwelche Egotrips zu fahren, sondern spielt bei aller Virtuosität nie eine Note zu viel. Immer hat man das große Ganze im Auge – weshalb dieses dann auch so rundum stimmig daherkommen dürfte.


Erfreulich ist zudem, dass sich Mystery über die 74 Minuten Spielzeit der Disc angenehm abwechslungsreich geben. Von knackigen Rockern über nachdenkliche Schleicher bis hin zu monumentalen Hymnen ist alles dabei. Einer der Gründe für diese Vielseitigkeit dürfte darin begründet liegen, dass die Nummern nicht nur von einem der Herren geschrieben werden. Sicher, das Gros der Kompositionen stammt von Michel St-Père. Aber auch Sänger Jean Pageau und Keyboarder Antoine Michaud sind mit eigenen Beiträgen am Start.


Pageau etwa steuert das von Akustikgitarre geführte „Every Note“ bei. Das ätherisch-verträumte Lied hat definitiv Ohrwurmcharakter und das Potenzial für Radio-Airplay zu späterer Stunde. Zudem glänzen St-Père und sein Sechs-Saiten-Kollege Sylvain Moineau hier mit ausgedehnten, sich irgendwo zwischen Pink Floyds David Gilmour und Steve Rothery (Marillion) einpegelnden Soli. Antoine Michaud hingegen kredenzt uns das wunderschöne, ebenfalls eher nachdenkliche, leicht sakral und fast schon andächtig daherkommende „Homecoming“. Auch hier gibt es ein großartiges Gitarrensolo zu hören, bei dem das Tempo dann deutlich an Fahrt aufnimmt und bis kurz vor dem Ende auch beibehält.


Erwähnenswert sind auf jeden Fall noch die beiden Mammutstücke „Pearls And Fire“ und „Is This How The Story Ends?“ mit knapp 13 beziehungsweise über 19 Minuten Länge. Ersteres hat über weite Strecken hymnischen Charakter, bleibt dabei aufgrund häufig, indes immer stimmig wechselnder Rhythmik sehr dynamisch und bestätigt einmal mehr die Nähe der Band zu Yes. Letzteres glänzt mit ein paar old-schooligen Mellotron-Einlagen, die im Zusammenspiel mit den mächtigen Gitarren, den knackigen Drums von Jean-Sébastien Goyette und Pageaus grandios vielseitigem Gesang ein komplexes Neo-Prog-Meisterwerk ergeben. Ein absolut würdiger Abschluss für einen vom ersten bis zum letzten Ton gleichermaßen faszinierenden wie einfach nur Spaß machenden Longplayer.


Review: Oliver Kube



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